Corona-Impfung – Fragen und Antworten, Gefahren und Nutzen

Corona-Impfung – Fragen und Antworten, Gefahren und Nutzen

Die Impfung gegen Covid-19, umgangssprachlich “Corona-Impfung” wirft gerade bei Eltern viele Fragen auf. Ich gebe zu, ich hatte auch welche, und zwar viele. Alleine der Umstand, dass dieser Impfstoff so schnell verfügbar sein sollte, machte mir Angst: Ist die Entwicklung wirklich ausgereift genug? Gerade als Risikopatient wäre ich ja auf den Impfstoff angewiesen. Aber birgt er mehr Nutzen als Risiken?

Ich kann Mütter und Väter gut verstehen, die Angst vor der Corona-Impfung haben. Wer sich noch nie so genau damit beschäftigt hat, wie ein Impfstoff überhaupt entwickelt wird (mal ehrlich, wer macht das schon??), der steht vor böhmischen Dörfern und vor vielen Fragen. Wie gut, dass es das Internet gibt, da können wir uns informieren: Doch leider geistern auch viele falsche Annahmen durchs Netz und verbreiten sich rasant. Mediziner, die Lügen verbreiten, um ihr Ego zu polieren, machen das ja nicht besser. Heilpraktiker, die gegen das Impfen sind, auch nicht.

Umso besser, dass ich selber einige Sorgen bezüglich der Impfung hatte und daher vor rund fünf Wochen mit meiner Recherche zur Corona-Impfung begonnen habe. Ich hatte das große Glück, Experten befragen zu können. Oder sagen wir: Ihnen wirklich haufenweise Fragen zu stellen, Ängste meiner Leser weiterzureichen mit der Bitte, diese Thesen zu überprüfen. Dieser Bitte kamen sie nach. An dieser Stelle möchte ich mich bei Ihnen sehr herzlich bedanken.

Corona-Impfung – Impfstoffarten in der Übersicht

Momentan wird an den verschiedensten Impfstofftypen geforscht und gearbeitet. Der Einfachheit halber stelle ich euch die vier relevantesten Typen kurz vor, bevor wir uns den häufigsten Fragen und Ängsten zur Corona-Impfung widmen.

Den Anfang macht der  mRNAImpfstoff, der voraussichtlich zuerst die Notfallzulassung erhalten wird. mRNA-Impfstoff bedeutet, dass der Impfstoff aus Erbgutbruchstücken des Virus besteht. Bisher gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff für Menschen mit diesem Verfahren. Momentan scheint ein Impfstoff aus dieser Gruppe das Rennen um die erste Zulassung zu machen – zusammen mit dem Adenovektor von AstraZeneca. Hier findet ihr eine Übersicht, welche Impfstoffe sich in welcher Phase befinden.

Ein weiteres Verfahren, sogenannte Vektorimpfstoffe, basiert darauf, genetische Informationen des Coronavirus zusammen mit einem anderen Erreger in unsere Zellen zu schleusen. Das Verfahren befindet sich derzeit in mehreren Prüfphasen. Solch ein Impfstoff wird etwa bei der Ebola-Impfung eingesetzt.

Altbewährt ist das dritte Verfahren: Hier sollen inaktivierte Erreger gespritzt werden. Wir kennen das Verfahren bspw. durch die Tetanus- oder Grippe-Impfung. Große Mengen hiervon herzustellen, ist sehr zeitintensiv. An einem solchen Impfstoff wird vor allem in China geforscht und spielt in Europa nur eine untergeordnete Rolle.

Bereits für Tiere zugelassen (bspw. für Lachse), aber noch nicht für den Menschen, befinden sich DNA-Impfstoffe in der Entwicklung. Wie beim mRNA-Impfstoff nutzen die Körperzellen die DNA als Vorlage, um das Virusprotein selbst zu bilden. Da es sich hierbei aber nur um einen Bestandteil des Virus handelt, wird ausgeschlossen, dass auf diesem Weg ganze und vermehrungsfähige Viren entstehen können.

In der vierten Impfvariante werden Eiweißbruchstücke des Erregers verwendet, um Immunität zu erzeugen. Diese Impfstoffvariation, die “Subunit-Variante” wird bereits in anderen Impfungen angewandt. Ein Subunit-Impfstoff der beiden Hersteller Sanofi (Frankreich) und GSK (Großbritannien) wird bereits seit September klinisch getestet. Die Phase-III-Studie soll bis Ende 2020 starten (Quelle: Pharmazeutische Zeitung).

Insgesamt befinden sich momentan 202 Impfstoffe in der Entwicklung (Stand 3.11.2020).

Zum Weiterlesen: So weit sind die verschiedenen Impfstoffe in ihrer Entwicklung bei der WHO (englisch) und der vfa (deutsch)

Mythos Veränderung (Genmanipulation) der menschlichen DNA durch Impfstoffe:

Die Gefahr der Integration von RNA/DNA-Impfstoffen in das Genom menschlicher Körperzellen kann nach heutigem Wissenstand als nicht gegeben angesehen werden. RNA-Impfstoffe enthalten ausgewählte Teile des Erbguts eines Virus in Form von RNA, genauer gesagt der messenger-RNA (kurz mRNA). Die mRNA aus dem Impfstoff soll nach der Injektion im Körper die Bildung von (ungefährlichem) Virusprotein hervorrufen, was dann wie bei einem konventionellen Impfstoff den Aufbau des Immunschutzes bewirkt. Die mRNA aus dem Impfstoff kann jedoch nicht einfach in die DNA des Menschen “eingebaut” werden. Beim Menschen befindet sich das Erbgut in Form von DNA im Zellkern. Ein direkter Einbau von RNA in DNA ist aufgrund der unterschiedlichen chemischen Struktur nicht möglich. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass die von den Körperzellen nach der Impfung aufgenommen mRNA in DNA umgewandelt wird. (…)QUELLE & Weiterlesen

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Fragen und Antworten zur Corona-Impfung

Hilfe, durch den mRNA-Impfstoff wird meine DNA verändert

Mehrere Leserinnen haben Angst um ihre DNA. Der mRNA-Impfstoff ist neu und häufig unzureichend erklärt, es kursieren viele falsche Infos dazu im Netz. Original-Zitat: “Man kann nicht sagen, was mit seinem Genstrang nach der Impfung passiert und das tu ich meinem Körper niemals an wegen einem Virus, dessen Sterblichkeitsrate niedriger/gleich ist als bei einer Grippe.”

Antwort einer prom. Molekularbiologin: “RNA ist die Blaupause von der DNA. Quasi die Arbeitskopie, die im Zellkern erstellt wird und dann außerhalb des Kerns in der Zelle in Proteine übersetzt wird. RNA kann nur mit ziemlichen Aufwand in die DNA eingebaut werden (HIV macht das z. B.). Dazu wird aber einiges an Ausstattung benötigt, was die Zelle nicht selbst hat (was HIV selber mitbringen muss, reverse Transkriptase z.B.).

Im Impfstoff ist diese Ausstattung auch nicht enthalten, daher besteht kein Risiko, dass die DNA verändert wird.

Der Impfstoff wird nur an der Injektionsstelle ein paar Zellen den Bauplan für Virus Proteine unterschieben. NICHT das ganze Virus, nur ein paar wichtige Teile davon, die dann im Prinzip das gleiche machen, wie eine normale Impfung, wo die Proteine direkt gespritzt werden. Das ist natürlich ganz vereinfacht dargestellt. Vorteile sind z.B., dass er viel schneller und präziser herzustellen ist oder bei der Herstellung keine Wirtszellen benötigt werden (Eier, Zellkultur…). Die Reste davon müssen nämlich aufwändig heraus gereinigt werden.
Außerdem simuliert er eine Virus-Infektion besser, als ein Totimpfstoff (befallene Zellen produzieren Virusprotein, das passiert auch bei einer Infektion).”

Noch ein kleiner Hinweis zum Vergleich mit der Grippe: Hier lest ihr, warum die Sterblichkeit höher als bei Grippe ist 

Hier ist das noch ausführlicher beschrieben.

Das Zulassungsverfahren wird abgekürzt und die Impfung gegen Corona ist somit ungenügend getestet!

Antwort einer Medizinischen Dokumentationsassistentin im Bereich Klinische Studien: “Nein, es gibt keinen Unterschied im Umfang der klinischen Studien. Ein schönes Beispiel, wie das Verfahren verkürzt wird, ist der Bericht der EMA über den Start des Zulassungsverfahrens beim Impfstoff von Biontech/Pfizer. Normalerweise werden die Studien zunächst bis zum Ende durchgeführt, die Daten komplett gesammelt. Dann beginnt der Review der Daten bzw. das Zulassungsverfahren und wenn alles passt, wird der Impfstoff/Medikament zugelassen. In diesem Fall werden die Daten analysiert wie sie kommen, es gibt keine Wartezeit. Sobald genügend Daten analysiert wurden, um die Sicherheit und Effektivität zu belegen, wird der Impfstoff zugelassen.

Die Phasen laufen teilweise parallel, gehen nahtlos ineinander über und Wartezeit wird minimiert. An der Dauer, dem Ablauf oder dem Umfang der Studien sowie den zu erreichenden Zielen hat sich nichts geändert im Vergleich zu “normal” ablaufenden klinischen Studien.”

Biontech & der Zulassungsprozess 

Hinweis einer Biologin: “Biontech und AstraZeneca haben jeweils knapp 40.000 Probanden weltweit in den aktuellen Phase III Studien. Damit findet man schon recht seltene Nebenwirkungen.”

Darum dauert die “normale” Zulassung länger als beim Corona-Impfstoff

Erläuterung einer Gutachterin in der Arzneimittelbehörde.: “Anträge liegen in der Zulassungsbehörde nicht einfach so wochenlang bei uns. Impfstoffe werden heute ausschließlich in EU – Verfahren zugelassen, die einem strikten, gesetzlich vorgegebenen Timetable folgen.

Der Unterschied im Zulassungsverfahren sind vor allem zwei Dinge: Gerade bei Biologika und neuen Produkten reichen die Firmen in den Monaten oder Jahren vor der Zulassung Anträge auf wissenschaftliche Beratung ein. Diese laufen hier mit dem speziellen Verfahren des “rapid SA”, das dauert kürzer und wird prioritär behandelt.

Im rolling review – dem verkürzten Zulassungsverfahren, das wir für die Covid – Impfstoffe haben – ist der Unterschied der Zeitpunkt der Einreichung. Normalerweise dauert es länger, weil die Firmen den Antrag erst stellen, wenn sie alles fertig haben (nicht weil es länger in der Behörde liegt). Im vorliegenden Fall reichen sie quasi “das ein, was sie schon haben” während der Rest erst läuft. Das, was schon eingereicht ist, wird sofort begutachtet und dieser Teil ist mit der Begutachtung durch, wenn das nächste Datenpaket anrollt. Wenn das letzte Package der Firma kommt, ist die Begutachtung auch schon fast fertig. Das spart etliche Monate an Zeit ein.”

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Ich vermisse das Reisen. Geht euch das auch so? Hier ein Bild aus Italien. Klickt mal, und ihr lest was gegen das Fernweh.

Es gibt keine Langzeitstudien, das macht den Corona-Impfstoff gefährlich!

Viele meiner Leserinnen und Bekannten haben Angst vor dem Corona-Impfstoff, weil es keine Langzeitstudien gibt. Auch ich hatte mir diesbezüglich Sorgen gemacht – was kann ein neuer Impfstoff langfristig für Nebenwirkungen entwickeln? Spoiler: Es ist nicht so dramatisch, wie man sich aus Angst ausmalt.

Antwort einer Biologin: “Die “Langzeitstudien” sind die Beobachtungen des Impfstoffes nach Markteinführung. Das geschieht mit allen Medikamenten, nicht nur mit Impfstoffen. Das man im Vorfeld der Zulassung auf “Langzeitstudien” verzichten kann, liegt daran, dass man zur Herstellung Komponenten verwendet, die seit vielen Jahren bereits so für alle möglichen Arten von Impfstoffen verwendet werden. Man kennt das Verhalten dieser Inhaltsstoffe also sehr gut.

Sogenannte “Langzeitstudien” wie sie sich  Impfgegner vorstellen, braucht es gar nicht: Die Antigene werden vom Immunsystem entsorgt und der Rest durch die normalen Mechanismen im Körper. Nach wenigen Tagen bis Wochen ist nichts mehr vorhanden vom Impfstoff.”

Hinweis einer weiteren Expertin: “Bei der Zulassung gibt es nie “Langzeitstudien” und es gibt im regulatorischen Bereich auch tatsächlich keine Definition für das Wort “Langzeitstudie”.

Es entwickeln doch sowieso viele Leute keine Antigene gegen das Virus, was bringt mir die Impfung?

Tatsächlich gibt es einige Infizierte, die nach Erkrankung keine oder kaum Antikörper gebildet haben. Der Arzt, der meinen PCR-Test machte, gehörte dazu. Trotzdem kann die Impfung schützen, weil: Die zelluläre Immunantwort wird durch eine Impfung angeregt. Somit kann tatsächlich – auch bei ungenügender Antikörper-Erzeugung – eine Immunantwort durch die Impfung erreicht werden. Derzeit wird der Einfluss der Impfung auf diese Immunantwort untersucht. Mehr dazu: Paul-Ehrlich-Institut FAQ Corona-Impfung

Ich habe total Angst vor Nebenwirkungen, bei der Masernimpfung treten ja auch Impf-Masern auf!

Ich verstehe wirklich jeden, der Angst hat, sich “etwas Unbekanntes” impfen zu lassen. Tatsächlich habe ich Angst vor jeder Spritze (lasse mich trotzdem regelmäßig impfen, eine Tortur). Eine Ärztin erklärte mir, dass sei normal: Der Körper, das Gehirn wehrt sich natürlich, wenn einem eine “absichtliche Verletzung” bevorstünde (übertrieben ausgedrückt). Und was soll ich sagen, ich hab den Pieks nicht einmal gemerkt. Trotzdem: Jedes Mal neue Überwindung. Aber zurück zum Thema Nebenwirkungen bei der Corona-Impfung:

Antwort einer Impf-Expertin:  “Da im Impfstoff nicht die gesamte Virus-RNA ist, sondern nur ein Teil und der Körper somit keine kompletten Viren daraus bastelt, kommen bei mRNA-Impfstoffen keine Nebenwirkungen wie bei der Masernimpfung vor. Klassische Corona-Symptome wie Fieber und Kopfschmerzen kommen aber auch bei Totimpfstoffen als Nebenwirkungen vor, und sowas Typisches wie den Masern-Hautausschlag gibt es ja bei Covid gar nicht.”

Hinweis d. Red.: Selbstverständlich werden mögliche Nebenwirkungen an den Probanden aufgelistet und veröffentlicht. Noch sind die Prüfungsphasen aber nicht abgeschlossen. Werden starke Nebenwirkungen bekannt, die gefährlich sind, wird die Testreihe abgebrochen wie bspw. bei AstraZeneca. Übrigens: Impfmasern sind harmlos, warum, lest ihr hier unter Punkt 8. Intensiv abgehandelt wird das Thema Masern auch HIER. Interessant für euch auch die Frage-Antwort-Reihe rund ums Thema Impfen beim RKI.

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Unsere körpereigene Abwehr wird die modifizierten Zellen erkennen und vernichten!

Ich musste erst mit der Nase drauf gestoßen werden von der netten Biologin, die sich die Zeit für die Antwort nahm. Aber ihr wisst ja, der Wald und die Bäume… Tatsächlich stellt Dr. W. diese Frage auf seiner Webseite: “Erkennt unsere zelluläre Abwehr die modifizierten Zellen als fremd und vernichtet sie, wie sie es ja auch z.B. mit den von Viren befallenen Zellen macht?” Die Antwort eines Professors ist: “Die Gefahr ist groß”. Das hört sich erstmal furchtbar an, oder? Aber:

Antwort einer Biologin: “Es ist die Aufgabe des Immunsystems solche Zellen zu erkennen und zu vernichten. Und wenn die auf ihrer Oberfläche Virenproteine tragen dann wird das auch passieren. Das muss so sein.”

Antwort einer prom. Molekular-Biologin: “Die Zahl der betroffenen Zellen ist sehr überschaubar und wird in der Zahl der Zellen, die jeden Tag absterben und vom Immunsystem wegen “Entartung” oder Virenbefall gekillt werden, untergehen. Dass das Immunsystem Körperzellen abtötet ist absolut normal und in der Immunantwort sogar essenziell wichtig.”

Tipp: Lest euch Infos zu natürlichen Killerzellen oder Infos zu cytotoxischen T-Zellen durch

Es gibt noch eine ganze Reihe an anderen Fragen, die der Arzt W. stellt mit – natürlich – angstmachenden Antworten. Das ist weder seriös noch zielführend sondern dient ganz gezielt dazu, Angst zu schüren und das eigene Ego für fünf Minuten Ruhm aufzupolieren. Auch Impfgegner arbeiten sich reihenweise an dem Thema ab. 

Mit dieser Impfung sollen Mikrochips implantiert werden um uns zu überwachen!

Mit dieser Aussage, aus dem Mund einer Freundin, war ich etwas überfordert: Dass so etwas tatsächlich Verbreitung findet, irritierte mich zutiefst. Den Floh ins Ohr setzte ihr ihre Heilpraktikerin. Ich bin fassungslos, mit welchen Thesen den Menschen in meiner Umgebung Angst gemacht wird, nur um Impfungen zu umgehen, die durch Herdenimmunität Risikopatienten schützen könnten. Ich spoilere mal: Chip-Entwicklung ist kein Fremdwort für mich und ich habe mit zwei Experten – Entwicklern und Projektleitern – zu diesem Thema gesprochen. Übrigens: Auch Bill Gates ist ihnen bestens (persönlich) bekannt, im Gegensatz zu denjenigen, die Lügen über ihn verbreiten.

Antwort eines Chip-Entwicklers: “Die jetzige Generation an Chips hat eine Größe, die man in jeder Spritze erkennen würde. Theorien, dass Chips mit Impfungen implantiert werden, sind ganz einfach erfunden. Es gibt selbstverständlich Chips, auch im Gesundheitsbereich, die Menschen implantiert werden – allerdings nur mit ihrem Einverständnis. Beispielsweise zum bargeldlosen Zahlen. Das ist die Technik, über die Impfgegner so häufig sprechen: Einfache NFC-Technologie, hier können Daten zum Ablesen gespeichert werden, mehr nicht. Denn: Woher sollte der Chip seine Energie, seinen Strom bekommen? Kurz gesagt: Der Chip kann nur Daten bereit stellen. Eine Überwachung wäre nur möglich, wenn an jeder Straßenecke starke Magnetfelder installiert wären. Derzeit liegt die Reaktionsreichweite (Chip zu Magnetfeld) bei ganzen 10 bzw. 50 Zentimeter. Überwacht werden können die Leute viel effektiver, die meisten nutzen nämlich ihre EC-Karte, Alexa oder ihr Smartphone mit verschiedenen Apps und cloudbasierte Dienste. Da muss sich der Geheimdienst nicht mehr sonderlich anstrengen, um an persönliche Daten zu kommen. Und das Beste: Die meisten User geben ihre Daten freiwillig in den sozialen Netzwerken preis.”

Zum Weiterlesen: Darum solltest du kein Whatsapp verwenden & BKA kann bei Whatsapp mitlesen

Zum Weiterlesen: Google Maps sammelt deine Daten und erstellt Bewegungsprofile

Red. Hinweis: Alexa, Siri und Co. sind so programmiert, dass sie permanent aufnehmen, um bei Bedarf sofort reagieren zu können. Auch bei Facebook gab es Hinweise darauf, dass die App  (durch einen Bug) die Handykamera unerlaubt nutzt. Wer bei Impfungen an Mikrochips zur Überwachung denkt, der sollte erst einmal alle anderen Datenlücken sichern. Übrigens: Auch Kinderspielzeug kann zum Spionagewerkzeug werden, oder Smartwatches. Zum Weiterlesen: Facebook nutzt unerlaubt Handykamera | Hört Facebook wirklich zu Werbezwecken mit? | BSI Sicherheit für dein Smartphone | Gefahr für Kinder: Alexa |


Quellen & Weiterführende Informationen

Impfstofftypen bei Spiegel plus

Eine Ampulle Hoffnung (..) bei Spiegel plus

Chancen und Gefahren der Gen-Impfstoffe

RKI – Häufig gestellte Fragen zu Corona-Impfstoffen

PEI: Prof. Klaus Cichutek erklärt: Impfstoff gegen das Coronavirus (Video)

PEI – Newsroom zu Corona

GEO Herr Faktencheck – Fake News zur Corona-Impfung

Corona-Impfung und die Ethik: Wer wird zuerst geimpft?

Faktencheck gegen Fake News zu Corona & Impfung durch Klinikum München

Faktencheck Tote durch Corona-Impfstoff

Enttarnte Fakenews und Verschwörungstheorien zu Corona & Co.

Experte über Impfgegner in der Coronakrise – woher kommt die Radikalisierung

Faktencheck Bill Gates und das Patent des Coronavirus

So erkenne ich Fake News

Umgang mit Verschwörungstheoretikern

Podcast Corona-Virus Update

 


In eigener Sache: Selbstverständlich liegen mir Infos und Namen der erwähnten Experten vor. Allerdings möchten sie ihre Namen nicht veröffentlicht sehen, daher nur pauschale oder indirekte Berufsbezeichnungen.

 

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Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

    1. Kuchenerbse

      Hallo Franzi, danke für den Link 🙂 Ja, für gute Überwachung ist das wirklich nicht nötig, dafür gibt es genug technische Spielmittel LG

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