Nahrungsergänzungsmittel – per se schlecht oder praktisch? Ich mache den Selbsttest

Nahrungsergänzungsmittel – per se schlecht oder praktisch? Ich mache den Selbsttest

Nahrungsergänzungmittel – das klingt ja oft danach, als ob man seine Ernährung nicht im Griff hätte. Aber Nahrungsergänzungsmittel sind, gerade bei chronischen Krankheiten, Schwangerschaft oder Hochleistungssport, sehr sinnvoll. Wer mir schon länger folgt, der weiß, dass ich an einer chronischen Krankheit leide und mit einigen Autoimmunsachen zu kämpfen habe. Ich nehme bereits seit Jahren verschiedene Nahrungsergänzungsmittel, mal sinnvoll, mal weniger sinnvoll. Aber immerhin kann ich hierzu aus Erfahrung sprechen.

Transparenz: enthält Werbung in Form von kostenlosem Produkt

Fibromyalgie ist eine chronische Krankheit, nicht heilbar, auch nicht tödlich. Aber sie nervt – mal mehr, mal weniger. Die Symptomatik ist mal stärker, mal schwächer ausgeprägt. Gelegentlich schreibe ich darüber, da las auch Katarina von Tahovital GmbH mit. Sehr sympathisch, die Firma kommt aus Nandlstadt (damit verbinde ich die Freundschaft zu Tanja von No.Risk.No.Mum). Ich mache es kurz: Ich bekam im Herbst ein Paket mit dem Produkt “Tigosol”.

Bevor ihr genervt die Augen rollt “och, wieder mal Werbung” – Nö. Ich spreche heute nicht nur von Tigosol, sondern widme mich auch Erfahrungen mit anderen sinnvollen Nahrungsergänzungsmitteln, beispielsweise bei KPU. Was das wieder ist? Na, lest einfach mal weiter.

Selbsttest TIGOSOL 3 Monate bei Fibromyalgie mit Reizdarmsyndrom

Tigosol tut gut. Das ist, was ich nach drei Monaten durchgängiger Einnahme sagen kann. Vergesse ich die Einnahme, protestiert der empfindliche Reizdarm (danke für nichts, du undankbares Organ!).

Das Präparat ist ein Vitamin-D-Komplex (D3 1000 I.E.), versetzt mit dem Bakterium Bacillus subtilis (1 Mrd. Sporen pro Pastille) und 30 mg des Grüntee-Extraktes Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG) pro Pastille.

Ich fühle mich wacher, mein Darm zickt nicht gar so herum und meine Laune ist auch besser. Das kann ich ehrlich und aus vollem Herzen sagen, der Test mit Tigosol war prima und ich freue mich, dass die Firma mich für den Test auf dem Schirm hatte. Wer müde und lustlos ist, dem kann Tigosol unter Umständen helfen (das ersetzt keinen Arztbesuch! Vorsicht, manchmal ist auch die Schilddrüse daran Schuld!). Ich hatte außerdem das Gefühl, dass Erkältungen schneller abklingen und ich mich nicht so schnell anstecke.

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fibromyalgie-test

Grüntee-Extrakt bei Endometriose: Tigovit

Interessant für diejenigen, die unter Endometriose leiden: Das Produkt “Tigovit”, ein hochkonzentrierter Grüntee-Extrakt, versetzt mit Vitamin-C, hilft. Das wurde wissenschaftlich an der Frauenklinik Charité Berlin (Anwenderbeobachtung mit Myom-Patientinnen, Einnahme von „tigovit“ über 6 Monate) untersucht. Klar, grüner Tee tuts auch. Aber: Mit Tigovit nimmst du 50-mal mehr von EGCG, der in den Kapseln vorhanden ist, auf. Das Produkt werde ich auch testen, denn der Grüntee-Extrakt kurbelt den Stoffwechsel an. Aber dann reduziere ich den Kaffee, denn sonst fährt mein Blutdruck vermutlich Achterbahn.

Zink und Vitamin B6 bei Kryptopyrrolurie (KPU) – Kampf den Erkältungen

Ich leide auch an Kryptopyrrolurie, kurz KPU. Diese Stoffwechselstörung ist richtig blöd fürs Immunsystem, denn die Vitamin B6- und Zink-Vorräte sind nie vollständig. Du leidest also ständig an einem Mangel. Über KPU schreibe ich demnächst einen eigenen Beitrag. Ich teste ein Präparat mit Zink, Mangan und aktiviertem Vitamin B6 (und weiteren wichtigen Mineralstoffen) und nach kurzer Zeit ging es mir besser: Die Schmerzen in den Gelenken waren nicht mehr so stark, ich konnte morgens tatsächlich Aufstehen und LOSLAUFEN (ohne Auauauaua). Mega. Ich fühle mich fitter, der “Hirnnebel” ist nur noch so schlimm, wenn die Kinder für schlaflose Nächte sorgen. Leute, lasst euch auf KPU testen oder probiert das Nahrungsergänzungsmittel dafür aus (nach ärztlicher Rücksprache). Ich kann es empfehlen.

Eisen und Magnesium

Magnesium brauche ich wie die Luft zum Atmen. Über Nahrungsmittel schaffe ich es nicht, den Bedarf des Körpers zu decken, ebenso geht es mir mit Eisen. Starke Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen oder höhere Blutdruckwerte machen sich ohne die Nahrungsergänzungsmittel bemerkbar. In der Schwangerschaft wurde die Dosierung direkt noch einmal stark angehoben. Übrigens: Eisen und Magnesium bitte nicht zusammen einnehmen, lasst einige Stunden dazwischen vergehen.

Ein Nahrungsergänzungsmittel kann ich euch auch noch empfehlen: Bockshornklee. Das Currygewürz habe ich in diesem Beitrag näher beleuchtet. Das nehme ich aber nur mal kurweise oder eben als es aktuell war (Stillen). Tatsächlich sollte man nicht den Fehler machen, Nahrungsergänzungsmittel zu verteufeln. Sinnvoll eingesetzt und in guter Qualität helfen die Präparate. Aber das ist Erfahrungssache. Was ihr aber bitte macht: Nicht wild experimentieren, sondern vorab Blutwerte checken lassen oder mit eurem Arzt reden. Ins Blaue hinein Nahrungsergänzungsmittel nehmen ist nicht Sinn der Sache und kann auch schiefgehen (Stichwort Überdosierung). Manchmal sind auch Krankheiten für Mangelerscheinungen verantwortlich, die ihr gar nicht auf dem Schirm habt. 

Nehmt ihr Nahrungsergänzungsmittel? Oder lasst ihr regelmäßig die Blutwerte checken?

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