10 einfache Tipps um als Eltern Zeit im Alltag zu sparen

10 einfache Tipps um als Eltern Zeit im Alltag zu sparen

Zeit sparen als Eltern im Alltag ist ja immer so schön leicht gesagt. Tatsächlich habe ich persönlich immer das Gefühl, mich vollkommen zu verzetteln oder alles fünfmal machen zu müssen – die Einjährige entdeckt nämlich gerade, wie man Reißverschlüsse und Knöpfe öffnet. Schwierig, noch Regler zu finden, an denen man drehen könnte – dennoch gibt es wenige kleine Dinge, wie wir uns den Alltag leichter gestalten können.

Gerade zu Corona-Zeiten im Shutdown, aber auch als arbeitende Mutter oder Vater im Homeoffice sind Tipps zum Zeit sparen doch immer willkommen, oder? Falls ihr auch noch tolle Tipps für andere Eltern parat habt, kommentiert doch einfach unter den Beitrag. Das hilft anderen Müttern und Vätern immens, ehrlich! Und mal unter uns: Ein wenig extra-Zeit können wir alle gerade gut gebrauchen, oder? Mir hilft jede Minute zwischen Kinderbetreuung, Haushalt, Job, Blog usw. usw.

10 einfache Tipps um als Eltern im Alltag Zeit zu sparen

Zeit sparen & Einkäufe organisieren

Mithilfe von TRELLO organisieren wir unsere Einkäufe ganz einfach: Einmal die Woche wird groß eingekauft, um Zeit zu sparen. Zwischendurch, wenn nötig, noch frisch nachgekauft (meist Obst oder Gemüse). Mit Trello erstellen wir ein eigenes Board mit verschiedenen Listen (= verschiedene Supermärkte oder Drogeriemarkt oder Apotheke etc.). So kann jeder eintragen, was gebraucht wird. Fahre ich zum Arzt um die Ecke, kann ich gleich gucken, ob wir etwas aus der Apotheke brauchen – und nach dem Kauf gleich löschen.

Bei Drogeriemärkten kaufe ich oft online ein und fahre dann schnell vorbei, die Ware abholen. Bezahlt habe ich bereits, ich unterstütze trotzdem ein regionales Unternehmen und halte mich nicht lange im Supermarkt auf. Berlin, München und andere Städte haben natürlich eine größere Auswahl an Liefermöglichkeiten. Aber auch der Einzelhandel bei uns bietet Lieferungen im Shutdown an – einfach mal nachfragen!

Buchhaltung strukturieren

Ich versuche, einmal im Monat alle Rechnungen zusammen zu bezahlen – mache ich das jedes Mal einzeln, geht mehr Zeit drauf. Außerdem sammel ich Belege in einer extra Schachtel, die ich für die Jahresabrechnung brauche. So habe ich die Unterlagen schnell griffbereit. Auch die Quittungen für Rezepte sammeln wir und reichen sie dann zusammen ein, um Zeit zu sparen.

Glückwünsche online gestalten & versenden

Klar, persönliche Karten sind wunderbar individuell. Aber Karten per Hand zu schreiben und die Adressen herauszusuchen, frisst einfach viel Zeit. Ich schwenke mittlerweile häufig auf Online-Anbieter um, aus Sevilla habe ich mir das Postkarten-Angebot schon zu nutze gemacht. Und wenn mal wirklich Zeit da ist, schreibe ich auch von Hand. Oder die Kinder schreiben, wenn sie das in der Schule gelernt haben; auch eine Möglichkeit.

Mehr Freiraum & Verantwortung für die Kinder

Unsere Kinder erziehen wir zu Selbstständigkeit: Das heißt, sie lernen früh, alles selber zu machen. Das dauert dann schon mal, wenn die Handgriffe noch nicht so geübt sind, zahlt sich aber aus: Der Fünfjährige deckt alleine den Tisch oder räumt ihn ab, die Einjährige räumt genauso Teller auf wie er. Besonders beliebt ist der Teller mit Katzenfutter. Da bin ich nie schnell genug (die Katze zum Glück schon). Und wenn ich aufräume, spielen die Kinder alleine im Wohnzimmer: Sogar die Lütte versteht, dass Mama jetzt nicht verfügbar ist. Klappt wunderbar. Also meistens. Wenn mal kein Zahn durchbricht oder so.

Vernetzung im Freundeskreis spart Zeit

Wenn der Patenonkel oder die Patentante in spe vorbeikommen, köpfe ich in Gedanken die Sektflasche. Soll heißen, ich werde nicht gebraucht und kann mich Dingen widmen, die MICH dringend brauchen. Den Wollmäusen unterm Sofa, oder der heißen Badewanne mit Vanilleschaum. In diese Kategorie fallen auch befreundete Familien und die Großeltern, wo sich die Kinder teilweise auch alleine aufhalten (auch schon vor Corona). Vernetzt euch, liebe Mamas, das macht das Leben leichter. Auch zu Corona-Zeiten können feste Freunde eine gr0ße Erleichterung sein. Davon profitieren nicht nur Eltern, sondern auch die Kinder!

Kinderkleidung im Paket kaufen

Die lieben Kleinen wachsen ja so schnell. Was bin ich froh, wenn ich Kleidungspakete in verschiedenen Größen kaufen kann. Manchmal schieben auch Freunde einige Kistchen rüber – gerade jetzt mit geschlossenen Geschäften eine große Erleichterung. Und was nicht passt, wird gespendet oder weitergegeben. Generell kaufe ich lieber online – und jetzt während Corona natürlich noch lieber. Und online kann ich auch Sonntags einkaufen gehen – im Lockdown habe ich mittlerweile schon das vierte Paar Schuhe online bestellt. Einfach Füße ausmessen und die Herstellertabelle als Referenz nehmen – etwas Spielraum einplanen, Bewertungen lesen und fertig: Schuhe passen (meist). Das in-den-Laden-Gerenne entfällt hier einfach. Hat alles Vor- und Nachteile.

Einfach mal früher aufstehen

Eine Stunde vor den Kindern aufstehen, um diverse Dinge zu erledigen: Das spart zwar Zeit, aber auch Schlaf. Ich gebe zu, ich mache das nicht. Bei dem Schlafrythmus der Kids ist das einfach nicht drin. Aber Freunde von mir machen das mit Erfolg: Sie machen Yoga, bereiten Frühstück und Lunchboxen vor, arbeiten oder räumen auf. Eine Stunde extra – klingt nicht nur cool, ist einfach toll! Aber früher ins Bett gehen nicht vergessen!

Fokus!

Verliere nicht den Fokus. Wenn du dir etwas bestimmtes für den Tag vornimmst, schreibe es auf! Ich habe für die Tage, an denen die Kinder zu Hause sind, einen Tagesablauf geschrieben und ins Esszimmer gehängt. Dazu kommt noch die Liste mit den Dingen, die ich an diesem Tag abarbeiten möchte. Klappt nicht immer, aber immer besser mit dem Zettel vor der Nase. Wenn ich mir morgens vornehme, am Abend noch eine Stunde aufs Rad zu steigen, klappt das zu 90 Prozent. Was ich nicht strukturiere, mache ich auch nicht. Ganz schlimm, ich weiß. Ich bin halt eher so der Genießertyp, der auf der Couch ganz toll abhängen kann, ohne Druckstellen zu entwickeln. Schafft ja auch nicht jeder, und jeder hat andere Qualitäten. Öhem.

Vorbereitung ist das halbe Leben (aka Zeit sparen)

Es ist Nachmittag und die Kinder sterben vor Hunger, mein Blutzucker sinkt so schnell, dass Covid-Fallzahlen neidisch werden: Jetzt nur nicht schnell zu Weißmehl-Zucker-Kombis greifen, nur weil sie schon “fertig” sind. Ich schneide Vormittags oft noch schnell Obst und Gemüse für Nachmittags oder den Abend klein – so haben wir gesunde griffbereite Snacks und wir sparen Zeit und Kalorien. Zumal Zucker hier im Haus wie ein Turboboost wirkt – also bei den Kindern, ich möchte dann immer Schlafen 😉

Bei der Wäsche sortieren wir die frische Wäsche gleich in verschiedenen Körbe, einer für Handtücher, der nächste für Kinder usw. Auch die Schmutzwäsche wird demnächst in Vorsortier-Behältern landen, das spart uns das lästige Sortieren in der Waschküche.

Die Brotzeitboxen für die Kinder befülle ich häufig am Abend gleich mit (mit allem, was nicht “frisch” sein muss), das spart morgens Zeit. Außerdem hat der Mann eingeführt, dass wir den Tisch für das Frühstück gleich am Abend decken. Und die Kaffeemaschine wird auch vorprogrammiert.

Versteckte Zeit-Falle: Weg mit dem Handy

Ich sperre mir das Handy mithilfe einer App für soziale Medien oder lege das Handy tagsüber gleich ganz weg (wenn ich nicht erreichbar sein MUSS): Das ständige Gucken, ob nicht doch eine wichtige Nachricht eintrudelt, frisst tatsächlich Zeit. Wie oft am Tag schaut ihr auf das Telefon und checkt Nachrichten oder Mails? Ich: Eindeutig zu oft. Das stresst mich außerdem, daher lege ich es oft ganz bewusst aus dem Weg.

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