Kinderfotos im Internet – Fotografie-Tipps für Eltern [Werbung]

Kinderfotos im Internet – Fotografie-Tipps für Eltern [Werbung]

Kinderfotos im Internet: In Zeiten von Instagram verstaubt das Familien-Fotoalbum in der hintersten Ecke. Familie, Freunde und Klassenlehrer werden über Blogs, Instagram und Facebook (oder auch Youtube) über alle Aktivitäten der Familie auf dem Laufenden gehalten.

Ich persönlich mag es nicht, wenn mein Kind im Netz präsentiert wird. Daher versuche ich zwar, Bilder von Familie und Kind zu veröffentlichen, allerdings immer “gesichtslos”. Heute möchte ich euch einige Anregungen vorstellen, wie ihr einfach schöne Kinderfotos “in Netzqualität” von euren Kindern machen könnt – ohne eure Kinder wirklich im Internet zu zeigen.

Kinder haben Persönlichkeitsrechte

Vorweg – es ist natürlich immer eine persönliche Entscheidung, wie Kinder im Netz präsentiert werden. Allerdings sollten Eltern Grenzen respektieren; dazu gehören die Privatsphäre und die Persönlichkeitsrechte eines Kindes. Kleine Kinder und Babys haben keine Stimme, sie können die Konsequenzen auch noch gar nicht erfassen. Was vielen nicht bewusst ist: Sind die Kinderfotos einmal im Netz, können sie kaum mehr entfernt werden. Mehr dazu findet ihr bei der FAZ, hier ein Auszug:

(…) “Einer amerikanischen Studie zufolge sind inzwischen 90 Prozent der Unter-Zwei-Jährigen schon im Netz präsent. Für Rüdiger ist dies eine Auswirkung des „digitalen Narzissmus“ der Eltern. „Viele zeigen diese Bilder ja nicht, weil sie damit ihren Kindern etwas Gutes tun möchten, sondern weil sie hoffen, mit den Bildern Anerkennung zum Beispiel in Form von Likes und Kommentaren zu bekommen.“ Sein Grundsatz: „Man sollte Bilder nur denen zur Verfügung stellen, denen man auch sein Kind anvertrauen würde. Und das trifft ja in den seltensten Fällen auf 300 Facebook- oder Instagramfreunde zu.“ (…)

 

Wer Kinderfotos im Netz präsentieren will, der kann das auch mit Rücksicht auf das eigene Kind machen. Suchst du vielleicht schon lange nach einer Möglichkeit, Bilder zu teilen, möchtest aber die Privatsphäre schützen? Hier kommen meine Ideen für schöne Kinderfotos im Netz:

Ideen für schöne Kinderfotos im Netz

Kinderfotos für Facebook & Co. von hinten aufnehmen

Schöne Kinderfotos lassen sich wunderbar von hinten aufnehmen – hier seht ihr drei Beispiele: Einmal mit Eltern, beim Spaziergang oder Sightseeing. So bleibt euer Kind “gesichtslos”, aber der Zuschauer macht sich ein gutes Bild der Szenerie.

Kinderfotos für das Internet mit einem Gegenstand vor dem Gesicht aufnehmen

Wer mir auf Instagram folgt, kennt diese Art von Bildern schon: Ob eine Blume, eine Kugel Eis oder eine Kamera – ganz schnell ist so das Gesicht verdeckt. Ehrlich gesagt, diese Bilder entstanden anfangs durch Zufall. Aber Kinderfotos im Internet sind so bestens geschützt.

Kinderfotos für Instagram ohne Gesicht aufnehmen

Muss denn der Kopf mit aufs Foto? Nein, auch Detailaufnahmen sagen aus, was ihr gerade macht: Im Sandkasten buddeln, schlafen, toben, essen… Hier ergeben sich interessante fotografische Einblicke, oft wirken solche Fotos interessanter auf den Betrachter.

Kinderfotos fürs Internet von oben aufnehmen

Die Art, Kinderfotos aufzunehmen, ist sehr praktisch – wir haben alleine durch unsere Größe diese Perspektive. Vogelperspektive sozusagen.

Weitere Tipps

Natürliche Helfer bei Kinderfotos sind übrigens auch Kopfbedeckungen oder Kapuzen. Aber auch der eigene Arm beim Tragen oder das Kuscheltier geben Deckung. Zudem könnt ihr noch mit Licht und Schatten experimentieren, aber auch mit Tiefenschärfe:

Ich hoffe, mit diesen Ideen habe ich euch genug Anregungen geliefert, Kinder auch ohne Gesicht zu veröffentlichen. Und eines sollte selbstverständlich sein. Kinder in ihrer Privatsphäre, ihrer Nacktheit, auf dem Töpfchen usw. haben im Netz rein gar nichts verloren! Stellt euch mal vor, eure Eltern hätten eure Bilder wildfremden Menschen auf der Straße umhergezeigt – fühlt sich nicht so gut an, oder?

Vergesst aber nicht, auch schöne Porträts von euren Kindern zu schießen – für das eigene Album zuhause oder für die Familienfotos an der Wohnzimmerwand.

Mehr Eindrücke, wie die Fotografie “ohne Gesicht” aussehen könnte, liefert euch mein Instagram-Account.

Übrigens: Wunderbare Kinderfotos für zuhause zeigen unseren Sohn natürlich mit Gesicht. Schnappschüsse drucke ich gerne auf Alu-Dibond und verteile die schönsten Bilder an Weihnachten an die Großeltern. Ich bestelle gerne bei Online-Fotodienst Zor – dort sind die Bilder in den Mengen (wir haben vier Großeltern und sieben Onkel und Tanten) günstiger als bei der Konkurrenz (Testbericht weiter unten). Auch die folgenden Schnappschüsse ohne Kindergesicht könnte ich mir gleich an die Wand hängen, oder?

Und mal ehrlich – da sind echt schöne Bilder dabei, oder? Wie macht ihr das? Veröffentlicht ihr Bilder eurer Kinder im Netz? Ich bin gespannt auf eure Antworten,

eure Victoria

Übrigens: Nackedei-Bilder von Kindern (in der Wanne, im Meer) übermittele ich nicht online. Die lasse ich mir im örtlichen Fachhandel ausdrucken (eigener Druck).


Produkttest Online-Fotodienst ZOR [enthält Werbung]

Dieser Beitrag enthält Werbung für den Online-Fotodienst Zor aus Belgien, dem führenden Anbieter für Fotoprodukte in Frankreich. Zor ist mittlerweile in ganz Europa tätig und wirbt damit, günstiger als die Konkurrenz zu sein. Zor wurde von uns getestet; die Qualität für unsere Familienerinnerungen auf Alu-Dibond war völlig in Ordnung. Die Auflösung ist gut, da kommt es natürlich auf das Bild an, dass ihr übermittelt. Zor gibt außerdem 50 Jahre Garantie auf die Farbe – das ist doch was! Die Bestellung kam leider etwas später als geplant, die Lieferzeit von ca. 7-10 Tagen wurde deutlich überschritten. Anscheinend habe ich da gerade eine Phase erwischt, in der viel los war. Beachtet das bitte hinsichtlich Geburtstagen oder Weihnachten.

HINWEIS in eigener Sache

Bei Produkttests veröffentliche ich stets meine Meinung zu einem Produkt und spreche auch Negativpunkte an. Ich möchte euch, meine Leser, über die Produkte aufklären und meine Erfahrungen weitergeben. Die Hersteller liefern mir die Produkte meist kostenfrei, andere Testobjekte wie den Kinder-Liegesitz kaufe ich selber. Meine Meinung ist stets objektiv. Werbung muss ich durch das “Instagram-Urteil” erwähnen, weil ich die unten genannten Produkte von Zor kostenfrei testen durfte. Es handelt sich nicht um Werbung im klassischen Sinne!

Vergleiche in Bezug auf Alu-Dibond kann ich nicht ziehen, das Material habe ich zum ersten Mal bestellt. Es soll bruchfest und robust sein (genau richtig bei uns) und zudem für den Außenbereich geeignet. Die Schnittkanten sind durch das Fräsen etwas angeraut – aber das gute Stück soll ja an die Wand. Und bei anderen Herstellern ist das aufgrund des Materials wohl auch nicht anders (ich hatte nachgelesen). Verpackt wurden die Bilder einzeln in Folie, ausreichend mit Karton geschützt (aus dem wir gerade ein Katzenhaus bauen). Beim Öffnen der Verpackung roch es etwas streng, ich bin mir unsicher ob dass das Plastik oder die Druckfarbe war. Der Geruch ist schnell verflogen.

Eine Wandhalterung müsst ihr extra dazu kaufen (Kosten für 1 x 4 Sets large Strips 3M 4,95 EUR bei Zor). Bei der hochpreisigen  Konkurrenz wird die Wandhalterung mitgeliefert und ist im Preis inkludiert. Die Command Wandhalterungen sind auch in Großpackungen erhältlich.

Die Lieferkosten könnt ihr vorab einsehen (hängt vom Gewicht ab), aber bei großen Bestellungen rentiert sich das locker. Die Bestellung läuft auf der Webseite unkompliziert ab, leider konnte ich nur ein Bild nach dem anderen hochladen – das ging aber sehr schnell. Der Online-Fotodienst Zor bietet Drucke in Alu-Dibond, Acrylglas und Forex an. Gängiger Bilderdruck wie z.B. bei Saal Digital gehört nicht zum Lieferprogramm. Ich bin mit der Qualität zufrieden und kann den Online-Fotodienst Zor für Familienandenken empfehlen – und Weihnachten kommt bestimmt! 

 

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