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Gutes tun und mal drüber reden

Die Vorweihnachtszeit ist auch immer Spenden-Großkampf-Zeit. Radios und Fernsehsender rüsten zum Countdown, Gelder wechseln großzügig die Bankkonten. Ich halte Spenden für überaus wichtig, wenn es an der richtigen Stelle ankommt. Daher motiviere ich auch gelegentlich Kooperationspartner zu Spenden. Und das mit Erfolg. Was ich sonst noch so mache, wenn es nicht weihnachtet, habe ich hier zusammengefasst:

Vielleicht interessiert es ja den einen oder anderen, vielleicht inspiriert es ja auch jemanden. Aber ich nehme mir das Recht heraus, um mal darüber zu schreiben, was eine teilzeitarbeitende Mutter & deren Familie machen kann. Inspo, Leute!

Unser Jeep fährt jetzt durchs Ahrtal

Ein Aufruf hallte durchs Internet, Markus Wipperfürth, ein Helfer mit Herz, teilte den Aufruf, auch Autos zu spenden. Im Ahrtal war einfach alles weg. Fahrzeuge inklusive. Ganz vorsichtig erzählte ich meinem Mann davon – und was soll ich sagen, da tickt er eigentlich wie ich: Ich meldete das Schwergewicht zur Abholung ins Ahrtal an. Im Sommer 2021 nahmen wir Abschied, packten den Jeep mit Kleidung, Kaffeemaschine, Kinderbedarf und Spielzeug voll und sagten Lebewohl.

Helfer vor Ort möbelten den Oldie wieder auf und fragten, ob sie ihn selbst einsetzen dürften: Die Wohnwagen für die jetzt obdachlosen Familien können nicht vor Ort gebracht werden, kein Auto schafft das. Aber unser Dicker. Der räumte dort auf und brachte Helfer und Material an die Orte, die sonst nicht oder nur schwer erreicht werden konnten.

Erlöse aus dem Verkauf von Büchern für das Deutsche Kinderhilfswerk

Vor Jahren habe ich ein E-Book mit anderen Bloggern auf den Markt gebracht. Jedes Jahr spende ich die Erlöse (ich runde auf) an das Deutsche Kinderhilfswerk: Ich unterstütze das Projekt “Urlaub für Kinder/ Familien“.

Spendenpakete selber packen

Syrien, Ukraine, Ahrtal, Flüchtlingslager in Griechenland, Sozialkaufhäuser: Wir packen regelmäßig Pakete und spenden sie beispielsweise an lokale Einrichtungen oder Organisationen wie “wir packens an“. Tatsächlich verkaufe ich nur noch vereinzelt Kinderkleidung: Bevor ich einen fast neuen Pullover für einen Euro verramsche, spende ich ihn (der Aufwand des Verkaufs steht für mich in keinem Verhältnis zum Gewinn).

JETZT LESEN  Nach Flutkatastrophe: Unser TAU Abenteuerbett ist angekommen!

Texte gegen Sachspenden – Kooperationen mit Herz

Premiere für das Thema hatte ich mit dem Kooperationspartner TAU Abenteuerbetten: Ich berichtete auf meinem Blog über ihre tollen Betten, sie schickten dafür eines ins Ahrtal. Ich verzichtete damit auf meine Bezahlung. Und die Familie kann ihr Glück nicht fassen (und ich bin happy über so tolle Kooperationspartner).

Lokal und regional Geld spenden oder Gutes tun

Vor der Haustür fängts an: Wir unterstützen beispielsweise regelmäßig meins ist deins von profamilia in Augsburg, das Rote Kreuz und andere Institutionen wie Tierschutz, Bildungseinrichtungen oder Kindergärten vor Ort.

Geldspenden oder Patenschaften statt Geschenke

Letztes Jahr gabs für zwei Nichten von mir einen Blühstreifen für Insekten und die Patenschaft eines Schweines auf einem Gnadenhof. Das muss natürlich individuell zu den Beschenkten passen. Außerdem spende ich öfter mal ein Schaf über oxfam.

Ehrenamt ausführen geht auch von zuhause

Über ein Jahr lang habe ich unseren Unverpackt-Laden ehrenamtlich unterstützt und mit Texten verschiedener Art ausgeholfen. Leider bekomme ich das zeitlich nicht mehr auf die Reihe, hoffe aber, wieder weiterzumachen, wenn mehr Luft da ist.

Patenschaft für Kind im Ausland

Durch den Bericht einer anderen Bloggerin – live aus Kambodscha – habe ich damals eine Patenschaft für ein Mädchen übernommen. Die hat jetzt fertig studiert und unterrichtet in diesem Kinderheim als Lehrerin und ich freue mich wahnsinnig darüber. Hier geht es zur Hilfsorganisation.

Ich hoffe, für euch waren einige Anregungen dabei. Wo ihr übrigens sehr sinnvoll spenden könnt, was das Ahrtal betrifft, klickt doch in meinen Beitrag über TAU Betten, da sind Organisationen verlinkt, wo die Hilfe wirklich ankommt.

Ich weiß, dass es nicht allen möglich ist, viele oder größere Spenden zu tätigen. Da möchte ich an dieser Stelle sagen: Das macht nichts. Man gibt das, was man kann. Und wenn es ein Lächeln im Alltag ist oder die Unterstützung beim Taschen tragen. Hilfe hat viele Gesichter. 

 

Bild: Unser Jeep auf Urlaub, rollt jetzt durchs Ahrtal. 

 

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