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5 Spielzeuge, die ich den Kindern garantiert NICHT kaufen werde

Es gibt Spielzeuge für Kinder, die dürfen gerne da bleiben, wo sie sind, Hauptsache, nicht bei uns. Spielzeuge, die ich (jetzt) nie kaufen würde. Welche das sind und warum ich diese 5 Spielzeuge nicht im Haus haben möchte, erfahrt ihr brandheiß bei mir, gleich einige Zeilen weiter.

Vorweg muss ich zugeben, dass es Kinderspielzeug gibt, die bei mir blankes Entsetzen auslösten, mittlerweile aber zu unserem Repertoire gehören. Manchmal muss man sich auch zwingen, Dinge anzunehmen, die im Nachhinein wirklich ganz prima sind. Ja, so kann es auch laufen. Das gilt aber nicht für die folgenden Spielzeuge!

5 Spielzeuge, die ich den Kindern garantiert NICHT kaufen werde

Unkreatives Spielzeug

Kinder brauchen Raum für Fantasie. Wir können das ganz einfach beobachten, wenn unsere Kinder in der Natur spielen: Aus Ästen, Steinen, Kastanien, Tüchern oder Sand bauen sie Burgen, Behausungen für Tiere oder spielen Angeln, Pferd und noch viel mehr. Und das mit nur wenigen Materialien. Spielzeuge, die so vorgefertigt sind, dass sie keinen Raum mehr für die Fantasie lassen, überfordern am Ende die Kinder, die Kreativität bleibt auf der Strecke. Sinnvolle Spielergänzungen für Rollenspiele wie eine Kinderküche oder ein Kaufladen sind wunderbar, aber Kapsel-Kaffeemaschine, Thermomix oder Milchflaschenwärmer als Kinderspielzeug ist way too much – Kinder finden Gegenstände, die in ihrer Fantasie solche Rollen einnehmen – wenn gewollt. Also: Einfach nur Knete statt Burger-Party-Knete oder Holzbausteine statt Weber Kugelgrill für Kinder.

Musikinstrumente

Musik ist ein wertvoller Teil unseres Lebens, auch wenn wir als Eltern wirklich unmusikalisch sind. Trotzdem Klatschen oder Singen wir mit den Kindern und tanzen zur Musik. Aber JETZT würde ich meinen Kindern kein Instrument kaufen. Damit meine ich keine Rassel oder kleine Trommel, sondern Gitarre, Flöte oder Schlagzeug. Diese Instrumente sollen Kinder lernen, mit liebevoller und richtiger Anleitung. Lärm machen geht auch auf dem Glockenspiel der Tochter und beim Topfschlagen. Darum ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für ein Instrument.

Plastikschrott aus Billiglohnländern

Es gibt Plastik und Plastik. Wir tendieren so oder so dazu, Plastik zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Trotzdem finden sich auch Plastikspielzeuge bei uns. Ich unterscheide da tatsächlich: Es gibt recht hochwertiges Plastikspielzeug, dass wir seit Jahren besitzen, quasi unkaputtbar und meist gebraucht gekauft oder geschenkt bekommen. Dann gibt es aber auch Billigplastik, meist aus China. Über Plattformen wie Wish, Amazon und Co. gelangen daher ungeprüfte Spielzeuge ohne CE-Kennung, mit Schadstoffen belastet, in die Kinderzimmer. Billig wird meist teuer bezahlt, wenn ein günstiges Spielzeug zu einer Gefahr für das eigene Kind wird.

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Gendergedöns

Mädchensachen rosa, Jungssachen blau. Jungs spielen mit Autos, Mädchen mit Puppen. Stereotype gibts auch bei uns, dennoch spielen beide Kinder mit allem – egal ob “Jungs- oder Mädchensache”. Ich bitte euch, rosa ist keine Mädchenfarbe. Bis in die Vierziger Jahre war blau noch die Farbe für kleine Mädchen (Farbe der Jungfrau Maria). Rosa war die Verniedlichung der Farbe Rot, die Farbe der Männlichkeit. Daher trugen Jungs früher rosa. Leider ist die Gesellschaft in dieser Hinsicht nicht ganz aufgeklärt, weshalb es Jungs echt schwer haben mit lackierten Nägeln und rosa Kleidung.

1000-Teile Puzzles

Puzzeln ist ja wirklich super für Kinder, und die Überschrift suggeriert natürlich, dass Kinder locker ein so großes Puzzle bewältigen. Das ist nicht so. Aber es gibt Kinderpuzzle mit 15, 45, 100 und noch mehr Teilen. Und ganz ehrlich: Ich mag einfach keine Puzzle. Insgeheim applaudiere ich, wenn der Patenonkel oder die Oma mal wieder mit den Kindern puzzelt, mir fehlt da ein Geduldsgen.

Letztlich sehe ich das Spielzeug-Ding nicht mehr ganz so dogmatisch wie beim ersten Kind. Erfahrungen machen klüger. Was ich jedoch furchtbar finde, ist die Spielzeugflut: Kinder sind überreizt und können sich nicht fokussieren, weil es einfach zu viel Spielzeug gibt. Auch bei uns. Ich werde mal wieder aussortieren (müssen). Dennoch haben auch bei uns blinkende Plastikalpträume Einzug gehalten. Auch “Kriegswaffen” verdamme ich nicht (ich zähle bereits Wasserpistolen dazu). Als Kind haben wir in Rollenspielen wirklich viel über uns gelernt, ob wir Stöcke oder Pistolen in den Händen hielten, war nebensächlich. Wichtig finde ich bei aller Art von neuen Spielen die ausreichende Begleitung und Erklärung.

Manchmal bekommen wir Geschenke, die sich in die obigen Kategorien einreihen. Ich verurteile das inzwischen nicht mehr. Kann ja auch keiner ahnen, dass Puzzles hier so unbeliebt sind *Kicher

Welches Spielzeug kommt euch nicht ins Haus? Oder gibt es “Hass-Spielzeug” bei euch?

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