Ahoi, Naivität oder wie ich am Elternblog-Award teilnehme

Ahoi, Naivität oder wie ich am Elternblog-Award teilnehme

Da ruft ein Bekleidungsunternehmen zum Elternblogger-Award auf – und ich mache Hier mit. Frohgemut Fragen beantwortet, Links geteilt und Bilder hochgeladen, nichts ahnend, was mich erwartet.

Fünf Tage später ist es soweit: Seite freigeschaltet, Leser können nun für ihre Lieblingsblogs voten. Tägliche Abstimmung möglich. Achja. Meine Freunde ahnen noch nichts von ihrem Glück (habt ihr schon…?).

Ich scrolle mich durch die Galerie. Teilweise hochprofessionelle Logos blinken mir da entgegen. Klar, die großen Blogs kennt man, Frau verdient damit Geld. Ich war so naiv und hielt das für eine Option. 

Ehrlich? Ein Blog braucht ein Logo? So kleine Blogs, die gerade mal wenige Monate existieren und kaum Leser haben? 

Ich hatte ja keine Ahnung.

Kurz gerate ich in Panik; kann ich ein Logo nachreichen? Wo bekomme ich eins her? Unterwegs mit Baby kann ich keines erstellen! Und das Logo vom andern Blog passt so gar nicht hier herein. Das Erbsenfoto? Naaaaa. Nachreichen ist passé. 

Der Inhalt zählt, rede ich mir ein (haha! Genauso wie: Die inneren Werte… gell?!). Schiebe mir ein Stück “Anti-Panik-Schoki ” in den Mund (nicht wirklich, aber die Vorstellung während meiner “Diät” beflügelt), wird schon. 

Ich halte es mit der sportlichen Einstellung: Mitmachen zählt. 

Und eventuell verirrt sich manch einer und wird zum treuen Stammleser der Kuchenerbse. 

Träumen darf man schließlich.

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