Blitzschnell Ostereier färben – wenn der Hase zweimal klingelt

Huch, morgen ist ja bereits Ostern. So plötzlich. Immerhin, wir haben eine Armada an braunen! Eiern zuhause.

Glückliche Hühner legen viel. Vorzugsweise die zum Färben eher mäßig geeigneten braunen Eier.

Egal, morgen kommt der Osterhase, da muss die Mutter ran: Schnell noch Eier färben! Der Papa ist da derweil für die Osterlämmer zuständig. Eine simple Frage des Ehemannes zieht auch direkt eine Vorfeiertags-Krisengesprächs-Antwort nach sich:

„Geht die Butter vom Rührstab ab?“

Die Mutter (ich) weiß Bescheid:

„Du musst sie vorher erhitzen.“

„Kurkuma macht den Teig schön gelb.“

„Aber Stärke ist doch im Backpulver drin.“

„Der Sohn will zusehen!“

„…und Teig probieren!“

„Der Hund ist schon wieder in der Küche!“

Ja, das hält der stärkste Mann nicht aus. Deswegen ist er jetzt Gassi gegangen, während ich die verbrannten Osterlämmer aus dem Herd balanciere. Wer hat denn sowas erfunden? Immerhin, das Verbrannte braucht das Lamm nicht. Und Osterlamm-Bruch schmeckt ja auch lecker.

Zurück zu den Eiern (Mädels, auch wenn morgen der erste April ist, Witze über „seine“ Eier sind nicht komisch. Nie. Jemals.): Das Färben in Sahne bzw. Rasierschaum mit Lebensmittelfarbe. Klappt das gut? Klappt das mit braunen Eiern? Ich habe den viralen Hype eben getestet.

Ostereier färben

Ihr braucht:

7-8 hartgekochte Eier | eine Dose Rasierschaum oder Sprühsahne | Lebensmittelfarbe | Schüssel | Küchenkrepp | Löffel

Vorbereitung: einfach

Eier hartkochen, abschrecken, trocknen. Sahne in Schüssel füllen, mit Farbe beträufeln und verrühren. Eier hinein stecken und mit bunter Sahne bedecken.

Zeitfaktor: Sehr gut

Eier kochen alleine, Schüssel war in zwei Minuten vorbereitet. Die Eier habe ich einfach 20 Minuten in der Färbeschüssel sich selbst überlassen.

Färbefaktor: mittel

Rot, blau und gelb wurden von braunen Eiern nicht gut angenommen. Grün meliert sieht gut aus.

Umweltfaktor: schlecht

Eine Dose Sprühsahne (oder Packung oder Rasierschaum) verplempert: Verschwendung von Lebensmitteln in meinen Augen. Färben mit herkömmlichen Methoden ist selbstredend besser für die Umwelt. Beim Abwischen mit Küchenkrepp fällt auch viel Müll an.

Spaßfaktor: Mittel

Hört sich lustig an, ist aber ein ziemlicher Batz. Kinder können die Sahne unbedenklich naschen, für die ist das prima. Aber nach kurzer Zeit löst sich die Sahne auf, wird flüssig. Braune Eier brauchen allerdings etwas, bis sie schön meliert sind.

Fazit: Mittel.

Ich werde andere einfache Färbemethoden testen, die ungefährlich für Kleinkinder sind. Die Verschwendung steht für mich in keinem Verhältnis für den Färbeerfolg.

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