Wir haben ein Baby! Und Freunde? Die Top 12 Freundestypen (nach der Geburt)

Jedes Neu-Elternpaar kennt sie – die bekanntesten Freundestypen, in die bisherige Freunde nach der Geburt eines Babys fallen! Denn ein Baby verändert nicht nur das eigene Leben, auch Freundschaften sind davon betroffen. Trotzdem; es gilt immer noch das Credo: Beste Freunde kann niemand trennen! 

Hier sind die Top 12:


Der Versteher

Keine Zeit? Kind krank? Stress im Job? Der Versteher nimmts gelassen, versetzt sich mit Empathie in dich hinein und setzt mit Engelsgeduld den drölften Terminvorschlag  zum BBQ an. Hobbys des Verstehers sind nicht selten Yoga, Wandern oder Windsurfen. Sein Motto: Durchatmen und Durchzählen. Bei 372.852 ertönt ein Ommmmmhhhh! Tag gerettet!

Der Selbstlose

Männergrippe, Babyschnupfen & PMS. SOS, Familie außer Gefecht – der Selbstlose düst in den Biomarkt und braut dir allerfeinste Vitamine in einer Suppe zusammen, erledigt den Wocheneinkauf und geht mit dem Hund Gassi. Falls der noch gesund ist. Vorsicht: Der Selbstlose neigt zur Selbstüberschätzung und vergisst vor lauter Eifer sich selbst! Lerne, auch mal „nein“ zu sagen – um der Freundschaft Willen!

Der Macho

„Ein Kind? Ehrlich? Seit wann?“ Hach, Männerfreundschaft. „Der Sprössling bleibt doch sicher bei Muttern, die traut sich mit 14 kg Schwangerschaftsgepäck doch sowieso nicht raus!“ Jetzt nicht ins Stottern kommen! Freundlich, aber bestimmt in die Schranken weisen. Besonders dann, wenn die Angetraute anwesend ist. Der Macho versteht das Problem nicht, er will nur mit dir weiter um die Häuser ziehen. Dass du Familie hast, hat er schlichtweg vergessen. Bestimmt.

Der Unsichtbare

Der einst gern gesehene Gast verschwindet in der Versenkung. Gelegentlich meldest du dich, um der einstigen Freundschaft Willen; doch die Antwort bleibt kryptisch: „Klar treffen wir uns bald, gleich nach meinem vierwöchigen Retreat im Berghotel. Da melde ich mich sofort bei dir!“. Nicht. Schwamm drüber, wo einer geht, kommen zwei Neue. Denn Freundschaft bedarf Pflege, von beiden Seiten.

Der Hobbyfreund

Mit dem Hobbyfreund teilst du – dein Hobby. Du denkst, euch verbindet eine seit Jahren währende Freundschaft, voller Tiefgang und Vertrauen. Halt dich fest: NEIN! Endet das Hobby, pausierst oder wechselst du, verschwindet der Freund. Wutsch, und weg. Und du dachtest ehrlich, die Freundschaft wäre echt. Macht aber nichts, der Versteher leidet mit dir! 

Der Experte

Babys Po ist wund? Nimm die von Firma Windelpups. Das Baby schläft nicht? Bestimmt die Zähne. Der Experte erklärt dir die Welt. Er meint es gut, doch nur wer selbst zur Kategorie „Versteher“ gehört, bleibt auf Dauer geduldig. Ommmmmhhh!


Der Neue

Früher mit Verachtung gestraft, trefft ihr euch beim Bäcker an der Theke. Hat der doch glatt den ultimativen Tipp bei Babyblähungen in petto! Und Motorrad fährt er auch! Wie schafft er das nur? Den Neuen trifft man vorzugsweise in Krabbelgruppen, auf Kindergeburtstagen oder auf Spielplätzen. Die uncoolen Orte eben, die Kinderlose nicht kennen. Hat Potenzial!

Der Familiäre

„Bring doch Maria und die Kinder mit!“ – der Familiäre erlebt am Liebsten alles miteinander. Kumpelzeit zu zweit hält er für überbewertet, die Familie ist immer dabei. Macht nichts, so haben alle Spaß. Der Familiäre ist idealer Partner für Familien-Camping, Grillabende und Spielenachmittage.

Der Feiertagsfreund

Einst Kategorie „unentbehrlich“, ist der Feiertagsfreund gerade noch zweimal im Jahr anzutreffen: Weihnachten und Ostern. Er meint es nicht böse, aber eure Terminkalender laufen nicht synchron. Dafür gibt’s tolle Geschenke für die Kinder.


Der Draufgänger

Der Typ sucht die Herausforderung; Extremwandern geht auch mit Buggy, stell dich nicht so an! Und mit drei kann der Filius auf die Bretter (welche auch immer), früh übt sich! Das Gegenteil von Helikoptermama: Kein Hindernis ist zu groß für den Jüngsten! Die Treppe? Macht er schon! Nerven wie Drahtseile, selbst fragt man sich, ob die eigene Empfindlichkeit so hoch oder der Typ wahnsinnig ist.

Der Miesepeter

„Björn-Torben hat die ersten Schritte gemacht!“ Freu dich nicht zu früh, der Miesepeter hält dagegen: „Jetzt erst? Unser Jean-Luc schon mit…“ Ein harmloses Beispiel. Unser miesepetriger Freund redet grundsätzlich alles schlecht: Von der Milchsorte über die Entwicklung bis zur Namensgebung. Hat er alles durch, weiß es besser oder er ist bedauernswerter. Je nachdem, was gerade gefragt ist! Ist der Miesepeter kinderlos, redet er Familie klein – furchtbar, der Klotz am Bein. Bestes Gegenmittel: Lächeln und winken. Von ganz weit weg.

Der Echte

Zu guter letzt nun der Echte. Selten, aber vorhanden. Der Echte glänzt im Alltag vielleicht mit Abwesenheit, ist aber immer da, wenn man ihn braucht. Und sei es, um schweigend sein Bier (oder Prosecco) miteinander zu teilen. Er wird auch als Fels in der Brandung oder „der Gefährte“ bezeichnet. Ihr versteht euch ohne Worte, daher auch oftmals wenig Kontakt; keiner greift zum Hörer. Wenn es brennt, rückt er dafür mit dem Löschzug an.


Habe ich wen vergessen? Welchen Typ habt ihr im Freundeskreis? Und welcher geht gar nicht? Schreibt mir in die Kommentare!

Der Einfachheit halber wurde der Text aus männlicher Sicht dargestellt. Einige Freundestypen sind natürlich genauso auf das weibliche Geschlecht zu münzen, dazu folgt ein separater Beitrag!


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