Blogserie Ostseeurlaub – von Sturmböen, Sackgassen, kaputten Klobrillen und anderen Katastrophen

Das Wetter wird besser, Babys Zahnschmerzen auch, was liegt näher, als einen Ausflug zu planen? Doch wie so oft, vor dem Vergnügen die Arbeit. Ich gehe einkaufen, schaffe es auch tatsächlich mit dem Auto aus dem verzweigten Einbahnstraßensystem in Müggenburg. Da kann man auch mal stolz sein!

Einkaufen kann ich!
Im Konsumrausch raffe ich auch gleich leckersten Kuchen (DAS können die Süddeutschen augenscheinlich anders; hier is(s)t mehr Belag als Boden). Völlerei!

Leckerster aller Kuchen!
Nachmittags wollen wir nach Pramort, den äußersten Zipfel des Darß. Aufgrund der Radfahrerinvasion und des im Auto eingeschlafenen Kindes disponieren wir um; es geht nach Barth. Die Vinetastadt liegt am Bodden, glänzt mit wunderbarer Architektur und lädt zum Verweilen ein.

Die Wildnis hinter Müggenburg

Barth ist ca. 30 Min. von Zingst entfernt, besitzt die einzigsten Drogeriemärkte in der Umgebung und sogar ein Bauhaus. Da geht es übrigens morgen wieder hin. Das wissen wir aber jetzt noch nicht.

Internationaler Kindertag!
Wir Hafenparker fackeln nicht lang und marschieren trotz Sturmböen los. Gestern war schlimmer. Direkt am Hafen findet sich ein Antikmarkt, wir finden Geschenke. Und zum Weltkindertag bekommt der Kleine einen Ballon vom Verkäufer. 

Danach snacken wir am Hafen belgische Waffeln und Quarkstrudel. Das Baby genießt die erhöhte Aussicht von der Terrasse, wir den Kaffee.

Danach geht die Fotoexkursion los; Barth lockt alle paar Meter mit tollsten Motiven. Der kleine Ort am Bodden, nahezu unbekannt im Süden Deutschlands, wirkt beschaulich. 

Die historische Altstadt von Barth
Während das Baby in Keksen schwelgt, der Mann alles fotografiert was ihm vor die Linse kommt, fühle ich mich auf Anhieb heimisch. 

Mein passionierter Fotograf

Norden eben. Auch im Osten. 

Gibt auch wieder Fischbrötchen. 

Der Hafen; Fischbrötchen gibt es direkt vom Kutter.

Abends geht es für den Filius duschen. Eigentlich wollte der Herr Papa den Kleinen trocken föhnen, doch der Klodeckel brach vorzeitig zusammen; Föhnen geht auch im Stehen. Dafür geht es morgen ins Bauhaus. Wieder nach Barth. Mich beschleicht ja der leise Verdacht der Absichtlichkeit, doch das wäre zu vermessen. 

Pfefferminz-Schokodrops retten den Abend und wir nehmen den Fauxpas mit Humor.

Tipp: Barth ist einen Abstecher wert; gerade die Glasperlenkunst ist wunderschön, mein Mann hat sich in einen Laden schockverliebt. Warum? Darum: 

So ein süßes Geschenk!

2 Gedanken zu “Blogserie Ostseeurlaub – von Sturmböen, Sackgassen, kaputten Klobrillen und anderen Katastrophen

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