Gastbeitrag: Sicher Planschen von Tatjana Naß

Heute schreibt Tatjana vom Blog Mein Triathlon über das wohl wunderbarste Sommervergnügen: Das Planschen! Und bei diesem Wetter – Schnee im Vorgarten – können wir diese sonnige Aussicht auf das große Planschvergnügen gut gebrauchen! Tatjana erklärt, worauf Eltern beim Kauf zu achten haben.

Tatjana ist begeisterte Triathletin und gibt auf ihrem Blog prima Tipps, beispielsweise über das Laufen bei schlechtem Wetter, nach Krankheit oder der richtigen Rennradpflege. Viel Spaß beim Schmökern auf ihrem Blog!

Für viele Kleinkinder gibt es gerade in den Sommermonaten nichts Schöneres als im Wasser zu planschen – was eignet sich da besser als ein Planschbecken? Für den ungetrübten Spaß im Wasser sollten Eltern allerdings auf ein paar Dinge achten:

Aus welchem Material sollte ein Becken am besten aufgebaut sein? Und was muss beachtet werden, um etwaigen Risiken vorzubeugen? Diese Fragen möchte ich Ihnen in diesem Beitrag beantworten.

Planschen fordert das Kind und fördert seine Methodik

Bereits im Säuglingsalter kann das Planschen im Wasser dabei helfen, die allgemeine Motorik zu verbessern. Hierbei werden laut einer Studie eines isländisch-britischen Forscherteams sowohl das Gleichgewicht als auch die Koordination geschult. Dies bringt deutliche Vorteile gegenüber „Nichtschwimmern“ in jungen Jahren. Auch aus diesem Grund gibt es immer mehr Schwimmkurse bereits für Kinder im Alter zwischen vier Monaten und fünf Jahren. Neben dem Motoriktraining steht hierbei vor allem die Gewöhnung an das Wasser im Vordergrund. Die deutlich günstigere Alternative zum Frühschwimmerkurs ist das Planschbecken im eigenen Garten. Auch dieses leistet bei der frühen Gewöhnung an das Wasser gute Dienste und eignet sich, um die motorische Entwicklung des Kindes zu fördern.

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Egal wo Kinder im Wasser spielen; sie sollten es niemals unbeaufsichtigt tun. Wenige Zentimeter reichen zum Ertrinken aus.

Was muss ein Planschbecken aushalten können?

Wichtig ist vor allem die Materialstärke. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Planschbecken aus robustem Plastik ohne Weichmacher hergestellt wird. Denn zumindest kleine Steine sollte die Außenwand aushalten können. Bei schlechtem Material reißt es recht schnell und Luft oder Wasser können entweichen. Sollten Sie trotzdem ein kleines Leck in Ihrem Planschbecken entdecken, können Sie natürlich versuchen, dieses zu Flicken. Entsprechendes Flickmaterial erhalten Sie im Fachhandel. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Beckens auch auf die Verarbeitung der Nähte. Sind sie schlecht verarbeitet, kommen Sie nach geraumer Zeit hervor und reißen oder fühlen sich unangenehm auf der Haut an, wenn die Kleinen im Planschbecken spielen und toben.

Sicherheit ist beim Planschen unerlässlich

Damit der Badespaß für Ihre Kleinen auch sicher ist, müssen Sie auf einige Dinge achten. Lassen Sie Ihr Kind niemals unbeaufsichtigt im Wasser spielen, sondern behalten es immer gut im Auge. Spitze Steine sind nicht nur eine Gefahr für das Planschbecken, sondern können auch für blaue Flecken bei Ihren Kindern sorgen. Stellen Sie das Becken also auf einem geeigneten, weichen Untergrund auf. Decken Sie außerdem Ihr Becken bei Nichtbenutzung mit einer Abdeckplane ab. So beugen Sie Verschmutzungen durch Insekten und Blättern vor und müssen das Wasser nicht jeden Tag wechseln. Vermeiden Sie unbedingt Reinigungs- oder Desinfektionsmittel bei der Pflege des Planschbeckens, da diese nicht für zarte Kinderhaut geeignet sind. Auch die richtige Wassertemperatur spielt eine Rolle. Geben Sie beim Befüllen des Planschbeckens zusätzlich ein paar Kannen lauwarmes Wasser hinzu oder warten Sie bis die Sonne das Becken erhitzt hat.

Welche Planschbecken eignen sich für welches Alter?

Wichtig ist bei der Auswahl des geeigneten Planschbeckens vor allem die Wassertiefe. Gerade im frühen Alter genügen bereits wenige Zentimeter. Im Laufe der Jahre, wenn Ihr Kind größer wird, kann die Wassertiefe dann erhöht werden. Außerdem sollte der Rand des Beckens nicht zu hoch sein, damit die Kinder selbstständig ein- und aussteigen können. Besonders eigenen sich Planschbecken mit Überdachung, weil so gleichzeitig noch für Sonnenschutz gesorgt wird.

Wir empfehlen Ihnen, sich beim Kauf Ihres Planschbeckens gut beraten zu lassen. Dann wird daraus für Jung und Alt ein sicherer Spaß. Auch gibt es im Internet immer wieder Tests, wo die sichersten Becken zu finden sind. [Tatjana Naß]

Anmerkung der Redaktion Kuchenerbse: Viele Planschbecken sondern bedenkliche Stoffe (Weichmacher etc.) ab und sind in Tests wegen hoher Schadstoffbelastung durchgefallen. Als sicher gilt beispielsweise die Strandmuschel von Big aus Hartplastik oder das Produkt von Vedes. Alle Informationen erhalten Interessierte Leser HIER bei OEKOTEST.

Bilder: Pixabay

Zur Autorin

„Mein Name ist Tatjana und seit Dezember 2015 blogge ich auf Mein Triathlon. Selber gehe ich gerne Laufen, Schwimmen und Radfahren. Da lag es nahe einen Blog rund um den Triathlon und die drei Ausdauersportarten zu schreiben.“


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