Das Baby ist da – die besten Wohlfühltipps für Frauen nach der Geburt

Ich weiß es noch wie heute, das Baby kam, das Glück war groß – doch nach – und auch während – der Zeit im Krankenhaus fühlte ich mich nicht so richtig wohl in meiner Haut. Gut, so eine Geburt ist nun auch kein Zuckerschlecken, kein Spaziergang, machen wir uns nichts vor. Und je nach Ablauf der Geburt ist es frau auch völlig egal, wenn die Beine stoppeln, die Binden auftragen oder das Bequemshirt drei Tage hintereinander getragen wird. Hauptsache, Mama und Kind sind wohlauf. Und der Papa natürlich auch. Aber der hat nach der Geburt nicht so das Problem mit der Körperpflege (hoffe ich!).

Ist der erste Schmerz verklungen, die ersten tapsigen Schritte unter die Dusche geschafft, überkommt einen das Gefühl des absoluten Triumphs: GESCHAFFT!

Schwangerschaft – check!

Geburt – check!

Kein dauerndes Toilettengerenne mehr, die Aussicht auf bis dato tabuisiertes Essen, Beine rasieren und Schuhe anziehen im Alleingang, Schuhe mit Absätzen – juhu, die Welt hat mich wieder! Denkste. 

Neun Monate in Turnschuhen sind prägend. Füsse passen sich neuen Situationen schnell an – und mit Baby stöckelt es sich anfangs wirklich schlecht (wie machen das andere Mamas? Ehrlich!?). Schieben wir das Schuhthema mal beiseite; es gibt natürlich Wichtigeres.

Das eigene Körpergefühl. Da kommst aus dem Krankenhaus, kaum bewegungsfähig (sehr individuell, habe ich gelernt), und da soll der Alltag – nur mit Baby – so weitergehen. Haha, Pustekuchen. Erst einmal überlegt sich frau, was sie überhaupt anziehen soll. Klar, anfangs passen die Umstandsklamotten noch ganz gut. Meine Tasche im Krankenhaus hätte ich mir sparen können – was hatte ich alles dabei! Letztendlich lag ich sterbenselend in den sexy Netzhöschen zwei Tage im Bett, anfangs mit schickem Krankenhaushemdchen. Das wurde gegen ein riesiges Tshirt vom Mann ausgetauscht. Den Müttern unter euch brauche ich die Vorzüge nicht zu erklären. Liebe Neumütter, packt einfach eins ein. Vielleicht braucht ihr es.

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Das Gerenne hat ein Ende!

An Tag drei wurde Besuch erwartet: Eine viel zu große Jogginghose kam zum Einsatz. Todschick. Immerhin konnten so die Leute empfangen werden. Jogginghose und Tshirt waren auch an Tag vier und fünf meine Top-Favoriten. Ihr merkt schon, hört sich echt nicht sexy an – soll es auch nicht. Aber die erste Dusche ist quasi eine Offenbarung!

Deshalb hier Tipp 1: Nehmt um Himmels Willen euer geilstes Duschzeugs mit: Flausch-Vanilla mit Einhornglitzerpups in pink, oder so ähnlich! Ihr steigt als neuer Mensch aus der Dusche! Ich hatte das auf zu Hause vertagt, meine Haut war etwas strapaziert, daher waren neutrale seifenfreie Duschgele meine anfänglichen Begleiter. Wenn es bei euch ähnlich ist: Bunkert das gute Duschzeug zu Hause – der Tag kommt!

Um gleich mit Tipp 2 weiter zu machen: Ein Geschenk war ein Pflegeset (wer noch Geschenkideen sucht: Denkt auch an die Mama!), hochwertig, pure Natur und doch Luxus auf Reisbasis. Peeling, Dusch-Schaum, Shampoo – Gönnt euch das volle Programm, lasst euch beschenken, ab auf den Wunschzettel damit! Ihr habt ganze Arbeit geleistet, jetzt seid ihr dran!

Welche Schwangere kennt das nicht: Der Bauchumfang wächst, die Füsse müssen leiden. Früher regelmäßig Mani-Pedi, dann hoffen, dass die Füsse noch da sind. Schlupfschuhe und so, ihr wisst Bescheid. Deshalb: Gönn dir nicht irgendwas. Nimm was ordentliches, viele Apotheken bieten eigene Produktpaletten an: Von der Fußsalbe bis zum Narbenbalsam. Oder buch gleich den Termin bei der Fußpflege. Das Baby kann mit.  Achja, das war Tipp 3.

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Rein mit dem Glücklich-Macher! Zum Rezept gehts übrigens HIER KLICK

Ich bin ein Zebra! Nein, kein Fasching, sondern Schwangerschaft. Bei einigen ausgeprägter als bei anderen, verzieren die Streifen den Körper. Auch hier: Gönnt euch! 1 nice Creme vong Inhalt her. Okay, Spaß beiseite, Streifen sind Bindegewebssache, doch sanfte Ölmassage wirkt unterstützend. Am besten schon während der Schwangerschaft, doch wem sag ich das. Mein Geheimtipp – auch für die Babypflege – Bio-Mandelöl. Ohne Zusätze. Gut zur Haut, gut zu dir. Hauptsache, ohne Paraffinum Liquidum. Das verschließt nämlich die Poren. Das Erdöl-Abfallprodukt macht die Haut zwar weich, wirkt aber supoptimal, da keine Wirkstoffe mehr in die Haut dringen können. Tipp 4 übrigens.

Der letzte Tipp für heute – esst Kuchen solange ihr stillt! Hört damit auf (also, nicht ganz!), wenn ihr abstillt. Sorgt anfangs für gute Laune und später für Kilos auf der Waage. Ihr versteht?

Okay, der letzte Tipp ist eher scherzhaft gemeint. Der ist für die gute Laune zuständig. Im April geht es mit mehr Tipps weiter!

 

 


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