Quick & Dirty

Um es mit den Worten meines Mannes zu sagen: Es gibt Salat, in der „quick & dirty“ Version.

Übersetzt: Essig-Öl ohne Tamtam.

Tamtam wäre beispielsweise Senf, Marmelade, Honig, Joghurt, Saft oder Ketchup – kleinste Mengen können bei Dressings ungeheur viel ausrichten.

Liebe ist.

Rosen statt Worte. Und ein wundervolles Date.

Diese Beiden trennen 26 Jahre

Frühes Stück


Kategorie Essen mit Kind: Schnell, einfach und gesund.

Die Grundlage köchelt mit Wasser im Topf: Dinkelflocken. Dazu eine halbe Mango geben, pürieren. Etwas Öl dazugeben. Für das Baby den Brei mit Banane pimpen, für die Mama gabs Amaranth-Crunch und Studentenfutter on top. 

Gern geschehen!

Idee mit Keks

Schwedische Haferflockenkekse – Die Alleskönner. Wenn es mal wieder schnell gehen muss, Kekse als Lasagneplatten benutzen und im Wechsel mit Pudding, Apfelmus oder Schokosahne schichten. Oder mit allem zusammen. Ab in Kühlschrank, warten, essen. Dekorativ Kakao drüber streuen, das Supermama-Dessert ist fertig!

Schichtmodell mit Vanillepudding

Valentinstag vergessen? Geschenkidee aus Babygläschen

Huch. Der 14. Schon wieder ein Jahr um? Und noch nichts besorgt? 


Wohl dem, der Babygläschen bunkert. Her mit dem nächsten sauberen Exemplar und los geht’s! Hier zwei Ideen für schnelle späte Romantiker: 

1. Ein Glas mit

  • Erinnerungen
  • Orten
  • Liebesschwüren 
  • Gutscheinen
  • Uvm.

2. Ein Glas mit

  • Feenstaub (bunte Brause)
  • Einhornpups (Marshmellows, oder Smarties, wie romantisch!)
  • Regenbogenperlen (M&M)

Hauptsache kitschig, dafür ist der Tag ja da. 


Gläser mit Acrylfarbe bemalen oder mit Edding beschriften. Alternativ mit Geschenkbändern oder Washi-tape umwickeln, Kärtchen dran, fertig!

Drei Zähne und ein Krankheitsfall

Nach Sonne folgt Regen; oder wie ich es nenne, nach Krabbelgruppe die Ansteckung. Nicht weiter wild, Temperatur hier, Zähnchen da… Drei an der Zahl. 

Ich vermute, die restlichen sind dann alle übermorgen da. Und danach können wir alle wieder durchschlafen, Hurra!

Ratgeber: Minenfeld Beziehungsglück – wenn das Baby kommt 3

Ich greife dieses sensible Thema bewusst auf, da ich fast täglich auf Facebook oder anderswo die Meldung sehe, X & Y haben sich getrennt. Kurz nach der Geburt oder in den ein bis zwei Jahren drauf. Deshalb ist mir diese Artikelreihe ein großes Anliegen. Ein Mutmacher für Neu-Eltern!

Es kriselt im neuen Babyglück? Im dritten Teil kommen andere Mütter zu Wort – und zwei Väter – und plaudern aus dem Nähkästchen*:


„Anfangs war alles rosarot, wir schwebten auf Wolke 7. Dann, nach ein paar Wochen, kam der große Knall. Wir stritten und haben nur das Nötigste geredet, wegen dem Baby. Ich wäre am Liebsten gegangen. Aber so einfach ist das leider nicht. Nun ist unsere Tochter 4 Jahre alt, es ist alles ruhiger geworden. Aber das erste Jahr war wirklich hart. Jetzt bin ich wieder schwanger, ich hoffe, das wird nicht wieder so.“ (Claudia, 31 Jahre)

„Die erste Schwangerschaft war bei uns schon nicht einfach, mein Mann war viel auswärts unterwegs. Beim Frauenarzt war ich immer alleine. Zum Glück kam er rechtzeitig zur Geburt. Danach war unser Verhältnis schwierig, ich fühlte mich oft allein gelassen, mein Mann verstand mich nicht. Ich hatte ihn ja so kennen gelernt. Wenn er dann da war, stritten wir meistens. Ein Vermittler, ein guter Freund, half uns. Wir haben verstanden, dass wir nun als Familie handeln müssen. Es war ein langer Weg, aber wir sind mittlerweile wieder glücklich. Ich rate jedem Paar, sich die Zeit zu geben und auch Hilfe in Anspruch zu nehmen.“ (Silva, 41)

„Als Mann ist die Umstellung besonders schwierig, man ist ja quasi „außen vor“ – ohne Schwangerschaftsgebrechen und so weiter. In der Zeit kriselte es häufiger, da meine Frau oft empfindlich reagierte. Und Geduld war auch noch nie meine Stärke. Als das Baby kam, war ich so glücklich. Aber alles drehte sich darum! Nach der Arbeit spontan mit Freunden treffen oder mit meiner Frau Essen gehen, das alles ging nicht mehr. Ich hatte das Gefühl, rund um die Uhr für meine Familie da sein zu müssen. Ich wurde immer unzufriedener und habe das oft an meiner Frau ausgelassen. Im ersten Jahr habe ich gelernt, dass wir nun eine neue Einheit zu dritt sind, und dass jeder Einzelne Bedürfnisse hat. Wer diese nicht wahrnimmt, wird unglücklich. Aber die Umstellung, das zu akzeptieren, brauchte Zeit.“ (Ben, 42)


„Die Schwangerschaft verlief total harmonisch. Peter und ich waren ein „perfektes Paar“, ergänzten uns gut. Aber in den ersten Babyjahren erkannten wir uns teilweise selbst nicht wieder. Wir stritten viel, um Nichtigkeiten, jeder war mittlerweile ohne Nerven. Scheidung war ein andauerndes Thema, ich ständig am Heulen. Aber wir wollten nicht aufgeben, alles wegwerfen. Ich kann nur sagen: Bei uns wurde es mit der Zeit besser. Viele unserer Freunde haben sich jedoch in der ersten Zeit getrennt. Die Umstellung schafften einige nicht zu bewältigen. Wir streiten heute auch noch, aber besser. Wir wollen Vorbild für unsere Kinder sein.“ (Marion, 38)

„Meine Freundin und ich waren absolut freiheitsliebend, dann kam das Baby. Wir freuten uns riesig, der kleine Wurm sollte unsere Liebe toppen. Dann fing der Stress an. Marie** mutierte zur Übermutter, ich hatte Stress im Job und Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren. Nach 5 Monaten fing eine neue Kollegin bei uns an, ich habe mich verliebt. Mit ihr war alles so einfach! Ich wollte reinen Tisch machen und mich trennen, zog zu einem Freund. Da hab ich erst gemerkt, wie sehr mir die kleine Familie fehlt. Meine Flucht vor Schwierigkeiten war nicht sehr erwachsen, ein Riesenfehler. Marie hat mir das bis heute glaube ich nicht verziehen, aber ich kämpfe weiter um unser Glück.“ (Ralph, 34)

Im vierten und letzten Teil der Sonderreihe gibt es Tipps, wie man das Beziehungschaos übersteht.

*Text entsprechend redigiert und mit Absprache teilweise an den Blog Kuchenerbse angepasst

**Name geändert

Bilder Pixabay

Manchmal darfs auch ein bisschen mehr sein

Familientag: Sonne nutzen, zu den Lieblingsitalienern (sie sind wieder da, Hurra!) wandern und herzhaft sündigen. 

Unser Super-Samstag. 

Zur Belohnung gab es danach etwas Gartenarbeit. Einfach mal Abschalten.


Workout beendet, Fast Food kann kommen. Good Niiiiight!

Die Brezel: Rettung in der Krabbelgruppe

Diese Woche habe ich festgestellt, dass viele Krabbelgruppen online nicht gut aufzufinden sind. Klar, Angebote der Kirchen finden sich auf deren Seiten, doch die sind meist voll bzw. wird man auf eine Warteliste verwiesen. Manchmal findet man Angebote am schwarzen Brett im Supermarkt oder in der Tageszeitung. Oder hört sich beim Friseur um.

Für die online-Fetischisten unter uns: Die örtliche Facebookgruppe weiß so etwas auch oft. Einfach mal nachfragen. Hab ich gemacht. Und direkt drei Angebote erhalten.

Und heute war es soweit: Krabbelgruppe Ahoi! Als Fast-Hahn-im-Korb hat der Sohnemann dann seine Schüchternheit zum Ende der Stunde abgelegt. Die Brezel zum Frühstück tat ihr Übriges, er wurde sogar mit dem Bällebad warm (langsam, ganz langsam!).

Oh Brezel, du herrliches Laugengebäck: Kulturgut hier in Bayern und willkommener Retter in misslichen Lagen. Jetzt auch Krabbelgruppenerprobt.

Was machen eigentlich die Südschweden nördlich der Donau? Franzbrötchen?

Ratgeber: Minenfeld Beziehungsglück – wenn das Baby kommt 2

Ich greife dieses sensible Thema bewusst auf, da ich fast täglich auf Facebook oder anderswo die Meldung sehe, X & Y haben sich getrennt. Kurz nach der Geburt oder in den ein bis zwei Jahren drauf. Deshalb ist mir diese Artikelreihe ein großes Anliegen. Ein Mutmacher für Neu-Eltern!

Heute geht es mit dem zweiten Teil weiter. 

Steigender Beziehungsfrust durch das Baby? Nein, nicht durch das Baby, sondern durch die neue Zeiteinteilung. Als Paar gab es Freiheiten, einfach auch mal spontan alleine etwas zu unternehmen. Das fällt beim Einzug eines Babys vorübergehend weg. Der Alltag muss neu sortiert werden. Das Paar muss nun als Eltern funktionieren. 

Familie: Nicht einfach, aber einfach schön.

Anfangs kann – nicht muss – die Umstellung schwierig sein. Paare lernen sich jetzt auf einer völlig anderen Ebene kennen. Ein Baby erfordert Fürsorge und Verantwortung. Und es ist etwas komplett anderes, für ein Baby zu sorgen und eine Familie zu sein, als nur für sich und den Partner zu sorgen.

Es gibt Paare, die wuppen das mit Bravour. Aber es gibt auch Paare, die (fast) daran scheitern. 

Eine entscheidende Rolle zur Konfliktbeseitung spielt 

1. Das Umfeld

sowie 

2.Die Konfliktbewältigung bzw. Streitkultur

Ein unsicheres Umfeld (siehe Beitrag Teil 1) stört die Neufindung als Elternteil immens. Störungen von außen, gerade wenn mehrere zusammen kommen, belasten eine Beziehung. Das Eis wird dünn, für Konflikte fehlt es an Empathie und Verständnis, weil alles zuviel ist. Der Druck erhöht sich. 

Paare, die im Vorfeld eine positive Streitkultur aufgebaut haben, streiten auch mit Baby besser. Sie versuchen aktiv, den Streit als Kommunikationsmittel zu nutzen und den Partner nicht zu verletzen. Paare, die keine Streitkultur nutzen, schaukeln sich im Konfliktfall hoch. Es fallen verletzende Worte, die der andere nicht vergessen wird. 

Das große kleine Glück: Es ist es wert, nicht aufzugeben und an sich zu arbeiten. Bild: Archiv

Gerade in einer Zeit, in der das neue Glück so schön wie zerbrechlich ist, schmälert ein massiver Streit die Freude über das Elternglück (nicht über das Baby). Vertrauensverlust beginnt, die Partner entfernen sich voneinander. 

Wer jetzt nicht an sich und der Beziehung arbeitet und den Fehler macht, aufzugeben, verpasst das große Glück. Sicher, manche Paare sind mit einer Trennung besser bedient. Bei den meisten scheitert es jedoch nicht an der Liebe, sondern nur an den Umständen und der „Neuordnung“. 

Es gibt Männer, aber auch Frauen, die schnelles Glück anderswo suchen. Weil sie Bestätigung brauchen, weil sie beim Partner zu kurz kommen, weil sie ihr altes Ich nicht loslassen können. Letztlich ist das keine Lösung, sondern Flucht und vermeintliche Konfliktvermeidung. 

Und ganz ehrlich, die erste Zeit kann hart sein (muss aber nicht). Die Frau, hormongesteuert, der Mann, seine neue Rolle suchend. Da gibt es jede Menge Streitpotenzial!

In den nächsten Teilen gibt es Leserstimmen zum Thema und Lösungsvorschläge mit Praxistipps.

Bilder: Pixabay oder Archiv (Kennzeichnung)