Ode an den Winter

Leise rieselt der Schnee und laut lacht das Baby. Bei unserem gestrigen Ausflug in den Stadtpark begegnete uns nur ein einsamer Jogger. Unsere Schritte wurden von wirbelnden Schneeflocken begleitet. Verwaiste Spielplätze, gefrorene Bäche und eingeschneite Bäume: Wir lieben diesen Flecken Erde. 

Schneeflocken tanzen auf Babys Nase, Schneemann Junior in spe lacht, versucht sie zu greifen. Handschuhe liegen zuhause. Wollte auch nur schnell ein Rezept holen. Also Hände wieder in den dicken, warmen blauen Fusssack gehüllt. 

Das Baby juchzt, lacht und redet. Erzählt wohl von der hübschen weißen Pracht, vom weißen Wirbelwind, der um die Nase tanzt. 

Auf dem Weg entdecken wir wunderschöne Fassaden, Einblicke und schmucke Gärten. Fotomotive reihen sich  aneinander wie Schneeflocken auf einer Perlenschnur.

Schneeblind, zufrieden und wintersatt laufen wir zurück. Zurück in das laute, bunte Treiben der kleinen, immer wieder überraschenden Stadt. Es bleibt die Erinnerung an den weißen Frieden. Bis zum nächsten Mal.

Morgen früh, zum Schneeschippen.


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