Elternblogger-Award 2017: Kuriositätenkabinett oder Querschnitt der Gesellschaft Teil 1

Ich hatte bereits über meine Teilnahme und die absolute Naivität meinerseits berichtet.

Neugierig auf meine Mitbewerber geworden, habe ich Stift und Papier gezückt und mich durchgeklickt. Ja, durch alle. Nein, ich habe nichts ausgelassen. Ich weiß Bescheid. Ich habe die Blogs besucht. Ja, alle. Nein, mir ist nicht langweilig. Nein, was Besseres hatte ich gerade nicht zu tun. 

Wer sind die Menschen hinter den Logos? Hinter den Beschreibungen? Sie preisen Authentizität, doch worin unterscheiden sich die vielen Elternblogs? Wie lange sind sie dabei? 


So viele Fragen, Antworten erhalte ich viele Klicks später. 

Fakt ist: Nur wenige beschreiben ihren Blog in der Vorschau so, dass Frau das Alleinstellungsmerkmal ins Auge springt.

Bei den Allermeisten lese ich:…“blogge über unsere Familie..“

Ja. Es sind Elternblogs. Aber jede Familie ist individuell, was macht euch aus? Warum soll der Leser bei euch Voten? Das ist nicht bei allen so, einige hatten dann doch das Alleinstellungsmerkmal eingefügt: …“Eltern von Zwillingen“, „regional“, „Alleinerziehend“,… und noch mehr. Hier weiß der Leser sofort, was Sache ist. 

Etwas – in anderen Augen eine Kleinigkeit – gab mir außerdem zu denken: 

Eure Fotos! Geblendet von den hübschen Logos blicke ich in verbitterte, umsichere, aufgeschreckte oder verschwommene Gesichter. Falsches Lächeln, Todesblick & aufgesetzte Mienen. Im Ernst: Was soll das? 


Ein Foto ist Sympathieträger. Der Mensch entscheidet innerhalb von Sekunden, ob ihm sein Gegenüber sympathisch ist. Ihr braucht kein Profifoto, aber schön anzuschauen sollte es doch sein, euren Esprit vermitteln und authentisch sein. Mit Letzterem bewerbt ihr euch doch: …“ICH bin noch authentisch, weil…“

Never. Mit so einem Bild? Das nimmt euch keiner ab. Das ist keineswegs als Angriff auf euer Aussehen zu sehen, nur als Aufruf, Fotos auszuwählen, die euch gerecht werden. 

Einige wenige haben dies auch klasse umgesetzt. Da hat das Gesamtpaket gepasst. Und ich habe direkt gevotet: Weil sie wirklich authentisch rüberkommen und der Blog liebevoll gepflegt wird.

In Teil 2 geht es spannend weiter mit dem Punkt „warum habe ich den Award verdient?“. 

PS: Ich habe ein Fotografiegewerbe am Laufen. So ein Zufall. Hübsche Bildchen gefällig? Jemand?

Alles echt, nicht gestellt. Foto: Weltbester Ehemann

Bilder: Pixabay


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