Kampf-Gewicht

Weg mit den überflüssigen Pfunden! Guter Vorsatz für 2017? Nein, alter Vorsatz von 2016. Andere Frauen bekommen Kinder, und Zack, alte Figur wieder da. Ehrlich, ich freue mich für euch. Gut, ein klein wenig Neid ist auch dabei. Klitzeklein! 

Nach der Geburt gehört die Zeit der Familie, nicht dem Fitnesscoach oder dem Diätplan. Nicht falsch verstehen, angemessene Bewegung und gute Ernährung führen natürlich zu einem besseren Körpergefühl, das ist auch gut so. 

Für mich ist jetzt die Zeit, mein Körperwohlfühlgewicht (tolles Wort, oder?) zu erreichen. Die Lieblingsjeans wartet!

Und es führt nur ein Weg dorthin: Ernährungsumstellung und Sport.

Diäten bringen oft nur kurzfristige Erfolge, und sich kasteien ist nun auch nicht gerade ein Hochgenuss. 

Dreierlei Mittagessen: Reste vom Vortag (Aubergine, Kichererbsenmus & Rote Beete) fürs Baby & Ergänzung aus dem Glas, für mich gabs Räuchertofu mit Ingwer-Gemüsebrühe & Chili, dazu Grünkernbrot.

Zunächst zum Sport. 

Punkt 1: Früher noch mehrmals die Woche auf dem Pferd gesessen; nun ist Pferdeomi nicht mehr reitbar. 

Abhilfe: Andere Pferde bewegen

Problem: Zeit! Pferdeomi will trotzdem versorgt werden!

Lösung: Früh zu Bett & Morgens Zeit finden, sich aufs Pferd zu schwingen; Termin festlegen

Punkt 2: Ausdauersport für die Fettverbrennung 

Abhilfe: Laufen, Fitnessstudio kostet Geld und mehr Zeit; ich kann vor der Tür anfangen

Problem: Zeit & körperliche Fitness

Lösung: Mit Baby laufen. Statt ruhigem Spaziergang direkt mit Laufschuhen losziehen und walken statt joggen – das kaputte Knie dankts!

Schlitten wär schöner, so verbrauchts mehr Kalorien

Punkt 3: Yoga & Co für bessere Fitness und zur Stärkung der Gesundheit; Zeit für Unterricht liegt ungünstig & zu weit entfernt

Abhilfe: Machen! Lilian von den Scherzingers erinnerte vor einigen Tagen daran, wie gut tägliches Yoga tut 

Problem: Zeit & Ruhe finden
Lösung: Sportlichen Teil über den Tag verteilen, in der Dusche, auf dem Kinderzimmerteppich oder beim Kochen: Bisschen Yoga geht immer. Meditativen Teil auf Baby-Bettzeit verlegen, Matte bereithalten! 

Das sind die drei Hauptpunkte der sportlichen Umstellung. Vor der Schwangerschaft saß ich fast täglich auf dem Pferd, bin gelaufen und habe mindestens 1-2 x pro Woche Yoga praktiziert. Nun schalte ich sportlich zwei Gänge zurück, versuche dafür allerdings Kontinuität beizubehalten.

Weiter mit der Ernährung.

Punkt 1: Unverträglichkeiten & Intoleranzen, Bluthochdruck: Mit der Ernährung mehr Lebensqualität schaffen

Abhilfe: Ernährungsumstellung: Mehr Dinkel, mehr Buchweizen, weniger Weizen. Verzicht auf Milchprodukte, Einschränkung Fruchtzucker, salzarm

Problem: Zeit, bewusst zu kochen fehlt häufig, daher Griff zu den schnellen, ungesunden Dingen

Lösung: Wochenplan erstellen & vorkochen/ vorbereiten, evtl. 14 Tage Ernährungstagebuch führen

Naschen erlaubt, aber kontrolliert und gesund

Punkt 2: Naschfallen, Heißhunger bei Unterzucker

Abhilfe: Gesundes Naschwerk für rasche Energiezufuhr

Problem: Nicht griffbereit, daher Griff zum Ungesunden

Lösung: Vorbereiten! Nüsse, Beeren oder Wasser(!) bereitstellen

Vor der Schwangerschaft hatte ich mich hauptsächlich vegan & vegetarisch ernährt. Nach der Geburt gab es unglaublich viel Süsskram (Besucherkuchen; und wir hatten viele Besucher!) und schnelles Essen. Mittlerweile essen wir zwar recht gesund, allein deswegen, weil das Baby mitisst, aber oft recht spät oder auch zuviel. Das möchten wir ändern: Vorkochen kostet Zeit, bringt aber viel.


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