Außen kalt, innen warm: Spiele und Beschäftigung für Babys und Kinder bei schlechtem Wetter

Natürlich, wenn es nicht gerade Hunde und Katzen hagelt, geht es vor die Tür. Doch gerade im Winter sind Spiel, Spaß und Beschäftigung für die Kleinsten gefragt. Einige Ideen lassen sich auch gut im Zelt oder Wohnmobil umsetzen, ideal bei Regentagen während des Campingtrips.


Im ersten Teil stelle ich euch eine Aktivität für Grundschul- und Kindergartenkinder vor:

Aktivität 1 Spiel und Spaß bei schlechtem Wetter 

Die Geschichte vom kleinen Seestern Friedolin und seinen magischen Begleitern

So geht’s: 

Jeder Mitspieler wählt aus dem Raum, in dem er sich gerade aufhält, einen „magischen“ Gegenstand aus – natürlich ungefährlich (auch wenn das Streichholz hübsch Licht macht, aber das ist natürlich tabu. Die Eltern können auch vorab eine kleine Auswahl treffen). Beispiele können sein:

  • Magische Murmel, die durch Raum und Zeit gleitet: In der Hand durch alle Räume, oder zwischen den Spielern rollen lassen
  • Der Zauberlöffel, der eigentlich ein verwandelter Zauberstab ist und jeden, auf den er zeigt, auf einem Bein hüpfen lässt
  • Der Teddybär, der heimliche Sänger
  • Die verhexte Kaffeetasse, die sich wundersamer Weise wieder füllt (wäre meins! Für Kinder das Wasserglas). Wer davon trinkt, hilft Friedolin weiter auf dem Weg. Ein Seestern braucht Wasser!
  • Ein verzaubertes Kinderbuch, dass im Dunkeln eine andere Sprache hat
  • Der Becher Kakao, bei dem alle für eine Minute in einen tiefen Schlaf fallen

Alle Utensilien beisammen? Dann kann es losgehen. 

Jeder soll den anderen die besonderen Fähigkeiten seines Gegenstandes demonstrieren. Wie das Ziel erreicht wird, darf sich jeder ausdenken. Eltern können das Ganze noch mit einer Geschichte abrunden. Hier ein Beispiel anhand von Friedolin dem Seestern:

„Der kleine Seestern Friedolin fand auf seiner Reise zum großen Ozean immer wieder tolle Gegenstände.“

Tipp: jeder Mitspieler würfelt, der Erste mit einer 6 wird für den ersten gefundenen Gegenstand ausgewählt.

„Hinter einem Felsen findet Friedolin ein Buch. Was für ein Buch? Es ist grün, es ist bestimmt verzaubert! Friedolin braucht jetzt Hilfe beim Finden der magischen Fähigkeit!“

Tipp: Der Spieler mitsamt Mitspielern müssen nun Dunkelheit schaffen (Decke, Schlafsack oder Jacke). Mitsamt Buch geht es ins „Dunkle“, und mit Handy oder Taschenlampe wird „gelesen“ – in Fantasiesprache (macht einfach irgendwelche Laute, Kinder liebens) oder aber die abgedruckten Wörter rückwärts. Ein paar Minuten reichen, dann folgt der Übergang zum nächsten Gegenstand

„Der kleine Seestern Friedolin freute sich, mithilfe seiner Begleiter hatte er das Rätsel gelöst und wanderte weiter.“

Es wird weiter gewürfelt.

„Doch was sah er dort, neben der alten Burg (Bett, Sofa oder Tisch) sitzt ein großer Teddybär! Friedolin fragt den Bären: Wer bist du denn? Doch der Teddy antwortet nicht. Der kleine Seestern läuft weiter. Auf einmal hört er ein Lied und dreht sich wieder um: Der Teddy sitzt und singt! (Alle meine Entchen tun es, glaubt mir).“

Nach dem Lied klatscht Friedolin in die Hände: Applaus bitte!

Und so kann die Geschichte fortgeführt werden. Ältere Kinder können ihren Part der Geschichte auch selber erfinden. 

Das Zauberwort heißt Bewegung, Kinder wollen und müssen sich bewegen. Daher lasst die „magischen“ Gegenstände für euch arbeiten.


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